Verein zur Förderung der Pfarrgemeinde Uedelhoven e.V.


Hier finden Sie die bisherigen Aktivitäten des Fördervereins. Die Auflistung umfasst nur die wichtigsten Punkte. Teilweise finden Sie zu den Überschriften weitere Informationen. Das erkennen Sie an den Links in der Spalte Aktivität. Die Aktivitäten sind in folgende Kategorien eingeteilt:

Konzerte

Publikationen

internet4_kl

Veranstaltungen

Internet-Neuigkeiten

Anschaffungen / Kostenbeteiligungen

Arbeitseinsätze

Datum

Aktivität

Kategorie

19.03.2017

Konzert des “Trio Lamy”

08.12.2016

Jahreshauptversammlung im Pfarrheim

19.11.2016

Konzert des Akkordeon-Orchesters Köln-Deutz

02.10.2016

Jugendmesse mit anschließendem Benefizkonzert der Band “Spirit”

10.12.2015

Jahreshauptversammlung im Pfarrheim

31.05.2015

Swing-Musik mit unerwarteten Wendungen - Konzert des trio dello

04.12.2014

Jahreshauptversammlung im Pfarrheim

30.11.2014

“Alle Jahre wieder: Und wer nimmt Oma...?”: Heiteres und Besinnliches zum 1. Advent mit Katja Franke und Fedor Volkov

November

„Ihr seid wir“-Preis der VR-Bank Nordeifel

Oktober 2014

“Aktion Pfarrhof”: Neugestaltung des Blumenbeetes im Pfarrhof

Euro_kl

04.10.2014

FanTastische Melodien - Konzert des Akkordeon Orchester Köln Deutz

09.05.2014

Der Förderverein bekommt den Ehrenamtspreis der SPD

April 2014

Restaurierung der Kirchenmauer abgeschlossen

16.02.2014

Konzert des Schwarzmeer Kosaken Chores von Peter Orloff

November 2013

Anschaffung einer neuen Lautsprecheranlage

31.10.2013

Jahreshauptversammlung im Pfarrheim

19.10.2013

Konzert “Saitenmalerei” mit dem Konzertduo DomraPiano

03.10.2013

Uedelhovener Kirchenbote, Ausgabe 1 / 2013

24.03.2013

Music of the Light: Konzert mit Ean Gidman

24.12.2012

Neue Krippe für die Uedelhovener Pfarrkirche

23.09.2012

Festmesse unter Beteiligung des Männergesangvereins Adenauer Land

22.09.2012

“Platt öss prima” - ein heiterer Abend in Eifeler Mundart mit Manni Lang

29.06.2012

Spirituelle Lieder mit Gitama und Kabir

01.11.2011

Uedelhovener Kirchenbote, Ausgabe 2 /2011

03.09.2011

Solokonzert der Stargeigerin Franziska König

22.05.2011

Laute-Konzert mit Christoph Barth

02.05.2011

Uedelhovener Kirchenbote, Ausgabe 1 /2011

10.12.2010

Uedelhovener Kirchenbote, Ausgabe 3 / 2010

Juli 2010

Start der Serie “Heilige(r) des Monats

21.05.2010

Marianisches Konzert in der Pfarrkirche mit dem Dürener Solisten Ensemble

n

02.05.2010

Uedelhovener Kirchenbote, Ausgabe 2 / 2010

Zeitung_kl

16.01.2010

Uedelhovener Kirchenbote, Ausgabe 1 / 2010

20.12.2009

Adventskonzert des Fördervereins mit der Kleinen Cantorei Dahlem’

06. - 20.12.2009

Ausstellung zum 20. Todestag von Pfarrer Bernhard Witte,

02.12.2009

Jahreshauptversammlung im Pfarrheim

01.12.2009

Uedelhovener Kirchenbote, Ausgabe 1 / 2009

09.08.2009

Sonderausstellung im Pfarrheim

13.11.2008

Jahreshauptversammlung im Pfarrheim

12.11.2008

Uedelhovener Kirchenbote, Ausgabe 1 / 2008

25.05.2008

Gospelkonzert in der Pfarrkirche

23.10.2007

Uedelhovener Kirchenbote, Ausgabe 1 / 2007

07.10.2007

Erstmals wird die Gottesdienstordnung zum Download angeboten

14.09.2007

Jahreshauptversammlung im Pfarrheim

20.07.2007

Konzert in der Pfarrkirche mit Zimbal und Akkordeon der weißrussischen Künstler Tatiana Shumakova und Viacheslav Ivashka

04.12.2004

Adventsvesper und Jahreshauptversammlung

25.07.2004

Die restaurierte Figur des Hl. Alois sowie der restaurierte historische Kerzenständer aus dem 19. Jahrhundert werden im Rahmen eines Pfarrfestes der Öffentlichkeit präsentiert.

11.04.2004

Der neue Osterleuchter wird der Öffentlichkeit präsentiert.

29.11.2003

23.03.2003

02.02.2003

Einrichtung einer eigenen Homepage unter http://www.foerderverein-uedelhoven.de

Januar 2003

Erarbeitung eines Flyers über den FördervereinÜberarbeitung des Kirchenführers

20.12.2002

Eintragung des Verein zur Förderung der Pfarrgemeinde Uedelhoven e.V. beim Amtsgericht Schleiden

06.09.2002

Versammlung interessierter Pfarrangehöriger zur Gründung des Fördervereins. Beschlussfassung über die Satzung sowie die Zusammensetzung des Vorstandes

Sommer 2002

erste Ideen zur Gründung eines Fördervereins sowie Vorbereitung einer Gründungsversammlung

23.03.2003: Restaurierung der Holzfigur des hl. Josef

Holzfigur des hl. JosefIn der Vorstandssitzung vom 20.02.2003 wurde entschieden, in Abstimmung mit dem Kirchenvorstand, als erste Maßnahme die Restauration der hier abgebildeten Holzfigur des heiligen Josef in Angriff zu nehmen.

Die Arbeiten umfaßten neben der Holzbehandlung insbesondere den Ersatz dreier Fingerglieder, die vor einiger Zeit abgebrochen und leider auch nicht mehr auffindbar waren.

Ein Schreiner aus der näheren Umgebung hat die fehlenden Finger zwischenzeitlich ergänzt und farblich so gestaltet, daß kein Unterschied zu der übrigen Holzgebung zu erkennen ist.

Die restaurierte Figur wurde im Rahmen der heiligen Messe am 23.03.2003 der Öffentlichkeit präsentiert. Vor Beginn der heiligen Messe wies Pfarrer H.P. Meuser auf den Sinn und Zweck des Fördervereins hin und bat die Pfarrangehörigen, diesem neu gegründeten Verein beizutreten. Ein Förderverein sei nur dann in der Lage, seine satzungsmäßigen Ziele zu erfüllen, wenn möglichst viele Mitglieder ihn unterstützen.

Nach der heiligen Messe hatte der Förderverein auf dem Kirchenvorplatz einen Info-Stand  aufgebaut. An diesem Info-Stand wurden Faltblätter an die Kirchenbesucher verteilt und Fragen zum Thema beantwortet. Auf den Tischen lagen schriftliche Erläuterungen über durchgeführte und geplante Aktionen des Vereins aus. Viele der zahlreichen Interessierten erwarben einen Baustein zur Restauration der St. Josef-Figur in Form eines “Joseftalers”.

Die Restaurierung dieser sehr schönen und erhaltenswerten Josefs-Figur ist ein erster Schritt. Weitere Maßnahmen wurden in der Vorstandssitzung am 11.04.2003 beschlossen.

zurück zum Seitenanfang


29.11.2003: Orgelvesper und Jahreshauptversammlung

Am 29.11.2003 fand auf Initiative des Fördervereins ein Orgelkonzert in der Pfarrkirche Uedelhoven statt. Als Organisten konnten wir den bekannten Organisten der Steinfelder Königsorgel, Br. Andreas WarlerSDS, gewinnen, dem wir an dieser Stelle nochmal sehr herzlich danken möchten!

Die anwesenden Zuhörer waren mit uns darin einig, dass es wahrhaftig ein musikalischer Leckerbissen war. Leider hatten sich nur knapp über 30 Zuhörer in der Pfarrkirche versammelt. Vielleicht haben wir die Werbetrommel zu wenig gerührt. Sicher ist aber, dass Denjenigen, die nicht da waren, einiges entgangen ist. Aufgrund der positiven Resonanz des Konzertes möchten wir das Konzert im kommenden Jahr in ähnlicher Form wiederholen und wir sind sicher, dass wir dann die Kirche füllen werden. Bleibt zu hoffen, dass Bruder Andreas noch einmal Zeit für uns findet. Dass es auch Bruder Andreas gefallen hat, beweist sein Eintrag in unserem Gästebuch.

Nachfolgend das Programm des Orgelkonzertes, Informationen über den Organisten sowie einige Fotos, welche unser Fotograf, Markus Schnichels, im Laufe der Veranstaltung gemacht hat.

Das Programm des Orgelkonzertes

Andreas Warler (* 1965)

Praeludium (Improvisation)

Christian Erbach
(1573 - 1635)

Canzona octavi toni

Andreas Warler

Improvisation über “O Heiland reiß die Himmel auf”

Domenico Zipoli
(1688 - 1726)

Vier Versi und Canzona C-Dur
Al’Offertorio

Johann Sebastian Bach
(1685 - 1750)

“Air” - Transkription a. d. Orchestersuite Nr. 3 D-Dur, BWV 1068

Andreas Warler

Improvisation in honorem Johann Pachelbel (1653 - 1706)

Franz Xaver Schnitzer
(1740 - 1785)

Sonate Nr. 5 B-Dur
(Allegro - Minuetto - Presto)

Andreas Warler

Improvisation über “Macht hoch die Tür, die Tor macht weit”
(Vorspiel - Gemeinde GL 107, 1. + 2. Strophe - Nachspiel)

Der Organist: Br. Andreas Warler SDS

Br. Andreas Warler SDS ist Organist an der Basilika des Klosters Steinfeld/Eifel, welche die größte und eine der bedeutendsten historischen Orgeln des Rheinlandes besitzt. (Balthasar König, 1727, III/35).

Br. Andreas wurde 1965 in Baasem/Eifel geboren und trat nach seinem Abitur, das er 1986 am Steinfelder Hermann-Josef-Kolleg ablegte, in die »Gesellschaft des Göttlichen Heilandes« (Salvatorianer) ein und begann nach dem Noviziat in Passau das Studium der Theologie. In dieser Zeit entdeckte der Passauer Domorganist Walther R. Schuster († 1992) seine besondere Begabung und förderte ihn durch Privatunterricht. Unter seiner Leitung übernahm Br. Andreas im Passauer Dom an der größten Kirchenorgel der Welt das Orgelspiel in Gottesdiensten und innerhalb von Domführungen.
 
Das Studium der Kirchenmusik begann Br. Andreas Warler 1989 am St.-Gregorius-Haus in Aachen. Zugleich wurde er zum Organisten an der Basilika Steinfeld berufen. Als Schüler von Viktor Scholz (Orgel) und dem Aachener Domorganisten Norbert Richtsteig (Improvisation) legte er schon nach drei Jahren 1992 das kirchenmusikalische B-Examen mit »sehr gut« in Orgelliteraturspiel und Improvisation ab. 1996 hielt er sich zu einem privatem Intensivstudium bei Prof. Craig Cramer an der »University of Notre Dame« in den USA auf. Seit 1992 ist er künstlerischer Leiter der »Steinfelder Vesperkonzerte«.

Bislang spielte er sechs CD‘s an der König-Orgel der Basilika Steinfeld ein; jüngst eine Improvisations-CD mit Live-Mitschnitten aus Liturgie und Konzert.

Konzerte führten ihn seither durch Deutschland (u.a. Abteikirche Duisburg-Hamborn, Altenberger Dom, Aachen, Bielefeld, München), Österreich, Schweiz, Italien, Belgien und die USA.

Im Anschluss an das Orgelkonzert mit Bruder Andreas Warler fand im Pfarrheim die erste Jahreshauptversammlung des Fördervereins statt.

Folgende Tagesordnung wurde präsentiert:

  • Begrüßung
  • Allgemeines / Ziele des Fördervereins
  • Bericht über die bisherigen Aktivitäten des Vereins
  • Kassenbericht und Mitgliederzahlen
  • Wahl von zwei Kassenprüfern
  • Meinungsbildung für zukünftige Planungen
  • Verschiedenes

Die Präsentation zur Jahreshauptversammlung können Sie sich herunterladen:

als Powerpoint-Präsentation (416 kb)als pdf-Dokument (478 kb)

Die wichtigsten Beschlüsse auf einen Blick:

  • als erste Maßnahme soll auf Wunsch von Pfarrer Meuser ein neuer Osterkerzenständer beschafft werden. Bei der Auswahl des Kerzenständers hat sich die Versammlung ein Mitsprache-Recht erbeten
     unser Vorstandsmitglied Peter Kirwel wird beauftragt, die Strahlenmonstranz in Eigenleistung zu reinigen (Peter, vielen Dank dafür !!!)
     
  • die Figur des hl. Aloysius, die sich derzeit bei einem süddeutschen Restaurator befindet, soll restauriert werden. Der Förderverein wird finanziell in Vorleistung treten und mit dem Junggesellenverein Uedelhoven, der die Patenschaft über die Figur übernommen hat, in die weitere Finanzplanung einsteigen
     
  • der von Peter Kirwel präsentierte alte hölzerne Osterkerzenständer soll zu dem Restaurator geschickt werden, der bereits die Figur des hl. Aloysius restauriert. Es soll geprüft werden, welche Kosten im Rahmen einer Restauration entstehen werden. Nachdem die Höhe der Kosten feststeht, wird über eine Restaurierung entschieden.

zurück zum Seitenanfang


11.04.2004: Am Ostersonntag 2004 wurde der neue Osterleuchter vorgestellt

Seit Jahren schon war es ein Thema im Pfarrgemeinderat und im Kirchenvorstand. Auch Pfarrer Witte bat bereits um Spenden für einen neuen Osterleuchter.

Der zuletzt genutzte Osterleuchter war eine Leihgabe der Künstler Clara und Frank Bimmermann aus Leudersdorf. Der bis dato im Eigentum der Pfarrgemeinde befindliche Leuchter war mehr ein Provisorium, das der eigentlichen Bedeutung nicht gerecht wurde: der Osterleuchter trägt die Osterkerze als eindrückliches Zeichen für den auferstandenen Christus, für das Licht in der Dunkelheit der Nacht, das Christus in der Auferstehung in unser Leben bringt.

In der Kunstgeschichte gibt es viele Zeugnisse von besonders und wertvoll gestalteten Osterleuchtern, die die Osterkerze weithin sichtbar und würdevoll tragen.

Dank des Fördervereins wurde aus dem Wunsch Wirklichkeit!

Nach vielen Jahren war es nun soweit. Der Förderverein hatte in seiner ersten Jahreshauptversammlung Ende 2003 entschieden, einen Teil der Mitgliedsbeiträge und Spenden für die Anschaffung eines neuen Osterleuchteres zu verwenden.

Auf Vorschlag von Pfarrer H. P. Meuser einigten sich die Mitglieder des Fördervereins auf ein passendes, romanisches Modell, welches sich durch seine „Eigenart“ deutlich von den anderen Kerzenleuchtern in unserer Kirche abhebt und dadurch eine besondere Rolle spielt.

Im Rahmen des Festhochamtes brannte nun erstmalig die - ebenfalls gestiftete - neue Osterkerze auf diesem Leuchter.

Der Leuchter hat knapp 1.000,-- Euro gekostet. Die Finanzierung wurde dank einer großzügigen Spende aus der Gemeinde möglich. Dem Spender - der anonym bleiben möchte - sei an dieser Stelle herzlich gedankt!

 

Durch eine Unterstützung des Fördervereins können auch Sie zum Erhalt unserer Kirche beitragen und dabei Ihre Gedanken und Wünsche zur Geltung bringen. So laden wir Sie herzlich ein, sich mit an der Ermöglichung weiterer notwendiger Ausstattungs- und Erhaltungsmaßnahmen in und an unserer Kirche zu beteiligen. Weitere Informationen liegen in der Kirche aus.

„Rette mit, wer kann - damit Kirche bleibt!“

zurück zum Seitenanfang


25.07.2004: Alois-Figur und historischer Holzleuchter restauriert!

Im Rahmen eines Familiengottesdienstes wurden am 25.07.2004 zwei weitere auf Anregung und mit finanzieller Beteiligung des Fördervereins restaurierte sakrale Gegenstände der Öffentlichkeit präsentiert:

  • die Figur des Hl. Alois aus dem 19. Jahrhundert und
  • ein historischer Holzleuchter ebenfalls aus dem 19. Jahrhundert

Thema des Familiengottesdienstes war das Wirken des heiligen Christophorus und so fand denn auch im Anschluss an den Gottesdienst eine Fahrzeugsegnung statt, an der eine stattliche Anzahl Bobby-Cars, Fahrräder, Motorräder und Autos teilnahmen.

Damit war der Tag der kirchlichen Aktivitäten aber noch nicht zu Ende, denn auf Einladung des Pfarrgemeinderates fand ein Pfarrfest statt. Der Erlös des Festes war natürlich für einen guten Zweck vorgesehen und zur Freude der Organisatoren kamen viele Pfarrangehörige - aber auch Gäste - um sich bei Bier, Spießbraten etc. einen gemütlichen Tag zu machen.

Auch Petrus spielte mit und so begann es erst zu regnen, als das Fest so gut wie vorbei war...

Lange Rede, kurzer Sinn: nachfolgend ein paar Informationen und Impressionen zum Hl. Alois, zum historischen Kerzenständer und zum Pfarrfest, auf dem sich auch der Förderverein mit zwei Informationstafeln präsentierte..

 

Holzfigur des Hl. Aloisius / 19. Jahrhundert restauriert

Hl. Alois vor der RestaurierungHl. Alois nach der RestaurierungAuf alten Bildern sieht man sie noch: die Figur des Hl. Alois. Die Jüngeren unter den Uedelhovenern kannten sie aber bereits nicht mehr, denn irgendwann wurde die Figur aussortiert und lag Jahrzehnte auf dem Speicher. Das Kreuz und die Lilie, die die Figur einst schmückten, waren nicht mehr vorhanden...

Unser Vorstandsmitglied Erwin Stein entdeckte eines Tages die wirklich sehr schöne Holzfigur und machte den Vorschlag, das gute Stück restaurieren zu lassen. Unsere Recherchen ergaben, dass der Hl. Alois der Schutzpatron der Jugend war, und was lag da näher, als den Junggesellenverein (JGV) bezüglich der Finanzierung der Aktion anzusprechen.

Gesagt, getan... und die Junggesellen erklärten sich spontan dazu bereit, die Patenschaft für die Figur zu übernehmen. Ein Grundbetrag von 200 EUR wurde im Jahre 2003 zur Verfügung gestellt und der JGV hat zugesichert - soweit es die Kasse zulässt - jedes Jahr einen Beitrag zu leisten. Die Vorfinanzierung für die Restauration hat der Förderverein übernommen.

Die Restaurierung wurde durch einen Künstler aus dem süddeutschen Raum durchgeführt. Dabei wurden auch die fehlenden Utensilien Lilie und Kreuz ergänzt. Das Ergebnis können Sie oben im direkten Vergleich sehen.

Die Figur wurde von Kaplan Auer im Rahmen eines Familiengottesdienstes gesegnet. Kaplan Auer dankte dem JGV ausdrücklich für das außergewöhnliche Engagement und überreichte dem Sprecher des JGV, Markus Koch, eine Urkunde als Zeichen des Dankes der Pfarrgemeinde.

Markus Koch nahm die Urkunde entgegen und wies in einer kurzen Ansprache auf das Besondere an einer Patenschaft hin: eine Patenschaft ist eine langfristige Angelegenheit und eben nicht damit getan, dass man einmalig eine Summe spendet. Auch der Förderverein sagt an dieser Stelle dem JGV Uedelhoven ein großes ‘Dankeschön’. Es ist ein ermutigendes Zeichen, wenn die Jugend den Erhalt kirchlicher Kulturgüter unterstützt!

 


Historischer Holzleuchter aus dem 19. Jahrhundert restauriert!


Leider wurde er während der oben genannten Hl. Messe nicht erwähnt... dabei stand er ganz nahe beim Hl. Alois.... unser neuer alter Kerzenständer. Eigentlich schade, denn er hat durchaus Beachtung verdient!

Historischer Kerzenleuchter vor der RestaurierungHistorischer Kerzenleuchter nach der RestaurierungEs gibt kaum Informationen über den Kerzenständer. Niemand weiß genau, wie alt er ist, wer ihn hergestellt oder gekauft hat. Die Experten schätzen das Alter auf rund 200 Jahre. Auch er fristete während der letzten Jahrzehnte sein Dasein auf einem Speicher und - wie das linke Foto zeigt - er sah wirklich nicht mehr gut aus. Als sich dann der Förderverein Gedanken über einen neuen Osterleuchter machte, war der Holzleuchter für kurze Zeit im Rennen.... aber dann entschied man sich doch für die Anschaffung eines neuen Osterleuchters.

Trotzdem wollten wir den Leuchter nicht wieder zurück auf den Speicher stellen. Trotz seines schlechten Zustandes konnte man sehen, dass er früher einmal sehr schön gewesen sein musste. Und so haben wir denn die Restaurierung in Angriff genommen... und es hat sich gelohnt.

 

 

Beim Vergleich der Bilder kann man kaum glauben, dass es sich um ein und denselben Leuchter handelt. Er hat einen neuen Fuß bekommen, dass Oberteil wurde umgekehrt aufgesetzt und wirkt nun viel harmonischer und das obere Stück wurde komplett neu gefertigt. Die durch den Förderverein finanzierte Restauration wurde vom gleichen Künstler durchgeführt, der auch der Alois-Figur zu neuem Glanz verholfen hat.

 

 

Präsentation des Fördervereins im Rahmen des Pfarrfestes

Nachdem die Fahrzeugsegnung vorbei war, begann das Pfarrfest. Zahlreiche Helfer hatten auf dem Dorfplatz und im Pfarrsaal für ein reichhaltiges kulinarisches Angebot gesorgt. Auch Petrus spielte mit und so stand einem schönen Fest nichts mehr entgegen.

Der Förderverein präsentierte sich im Pfarrheim mit zwei Info-Tafeln. Schwerpunkt der ersten Wand war die aktuelle Diskussion über die Finanznöte der Kirchengemeinden, die in vielen Fällen sogar dazu führt, dass Kirchen geschlossen und verkauft werden. Der Förderverein präsentierte einige aktuelle Zeitungsartikel zu dem Thema und stellte dann die provokante Frage: ‘Wann sind wir dran?’

 

 

 

 

 

Die zweite Wand stellte dann die bisherigen Aktivitäten des Fördervereins dar, verbunden mit der Bitte, Mitglied im Förderverein zu werden, denn nur gemeinsam kann man verhindern, dass eines Tages auch wir dran sind. Es gilt das Motto:

‘Wer kämpft, kann verlieren aber wer nicht kämpft, hat schon verloren’.

Nachfolgend noch einige Impressionen zum Familiengottesdienst und dem sehr gelungenen Pfarrfest. Die Fotos stammen von unseren Vereinsmitgliedern Markus Schnichels und Manfred Jehnen.

Aufgrund der positiven Resonanz sind wir zuversichtlich, dass es auch im kommenden Jahr wieder ein Pfarrfest geben wird. Klicken Sie die Bildvorschau an und es öffnet sich ein neues Fenster mit einer größeren Darstellung des jeweiligen Bildes.  

Die Figur des Hl. Aloisius sowie der Kerzenständer vor der JGV-Fahne

Vortrag Uedelhovener Mädchen zum Hl. Christophorus

Gemeinsames Vaterunser im Familiengottesdienst

Musikalischer Vortrag der Kinder

Segnung der restaurierten Alois-Figur durch Kaplan Auer

Verlesung der Patenschaftsurkunde durch Kaplan Auer

Ansprache von JGV-Mitglied Markus Koch

Blick auf den Festplatz

Blick auf den Festplatz

Uedelhovener Kinder am Maltisch

Messdienerinnen der Pfarrgemeinde mit dem Eine-Welt-Laden

Uedelhovener Kinder am Maltisch

Blick auf den Festplatz

Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt

Essenstisch im Pfarrheim

Auch den Kindern machte es Spaß

Irmgard Bonzelet

Hans und Erwin bei Aufräumarbeiten am Tag danach

zurück zum Seitenanfang


04.12.2004: Adventsvesper und anschließende Jahreshauptversammlung am 04.12.2004

Die Eifeler Alphornissen in der Pfarrkirche UedelhovenVorweihnachtliche Lieder mit den Eifeler Alphornissen, dazwischen stimmungsvolle Texte und Gedichte präsentierte der Förderverein am Samstag, 04.12. um 19:00 Uhr in der Pfarrkirche.

Die vielgefragten Alphornspieler aus Blankenheimerdorf nahmen sich die Zeit, um uns in einem gut 1/2stündigen Programm auf das Fest der Liebe einzustimmen.

Rund 60 interessierte Zuhörer fanden den Weg in die Pfarrkirche und waren durchweg begeistert von der stimmungsvollen Musik.

Die musikalischen Vorträge der Eifeler Alphornissen wurden durch Vorträge unserer Vorstandsmitglieder Elke Hellendahl und Peter Kirwel aufgelockert und bereichert. Während Elke Gedanken zum Advent vortrug, erinnerte Peter sehr ausführlich und lebendig an die Hl. Barbara, deren Namenstag am 04.12. (dem Datum dieser Veranstaltung) gefeiert wird.

Nach rund 40 Minuten war die Vesper dann zu Ende und alle waren sich einig, dass es wieder eine gelungene Veranstaltung war.

Jahreshauptversammlung unter dem Motto “Wie geht es weiter mit Kirche in Uedelhoven?”

Bei der anschließenden Jahreshauptversammlung ging es darum, Bilanz zu ziehen über ein erfolgreiches Jahr 2004, in dem einiges bewegt werden konnte:

  • ein neuer Osterleuchter wurde beschafft
  • die Figur des Hl. Aloysius wurde restauriert
  • ein alter barocker Kerzenständer wurde restauriert
  • der Förderverein präsentierte sich im Rahmen des Pfarrfestes mit Info-Ständen

Die Bilanz kann sich sehen lassen - und auch die Kassenlage des Vereins ist nicht schlecht.

Pfarrer Meuser diskutiert mit den VersammlungsteilnehmernDoch das Jahr 2004 war auch gekennzeichnet durch finanzielle Probleme in allen Bereichen unseres Gemeinwesens. Ganz besonders betroffen waren die Kirchen. Sinkende Steuereinnahmen und ein zu spätes oder gar falsches Umsteuern haben zu teilweise dramatischen Zuständen geführt. Von Kirchenverkäufen war die Rede, von Stellenstreichungen und vielem mehr. Auch unsere Eifelgemeinden bleiben nicht verschont.

Die Konsequenzen, die sich für unsere Pfarrgemeinde ergeben, wurden mit Pfarrer Meuser rege diskutiert. Es bestand Einigkeit darin, dass sich die Aufgaben des Fördervereins in den kommenden Jahren verschieben werden. Es geht nicht mehr nur darum, sakrale Gegenstände in der Kirche ‘in Schuss’ zu halten. Es geht zunehmend darum, mit einem starken Förderverein existenzielle Aufgaben in der Pfarrgemeinde zu übernehmen.

Die noch zu schwache Mitgliederzahl des Fördervereins war deshalb auch ein weiterer Schwerpunkt der Versammlung, denn nur ein Förderverein mit vielen Mitgliedern kann die künftigen Aufgaben bewältigen. Den kompletten vom Vorstand präsentierten Vortrag können Sie hier abrufen (Powerpoint-Datei, 828 kb).

Die Versammlung stimmte folgenden Vorschlägen des Vorstandes zu:

  • abgesehen von der Restauration eines Betstuhls (Kosten max. 200 EUR) werden 2005 keine Maßnahmen in Angriff genommen, um die finanzielle Rücklage zu verbessern
  • Mitglieder des Vorstandes werden Anfang 2005 in Uedelhoven von Haus zu Haus gehen, um Mitglieder zu werben
  • der Beitrag bleibt vorerst unverändert
  • die nächste Jahreshauptversammlung findet im Frühjahr 2006 statt, da es wegen der vielen Feierlichkeiten in der Adventszeit immer wieder zu Terminproblemen kommt

Das komplette Protokoll der Versammlung können Sie hier abrufen. Darüber hinaus finden Sie alle Dokumente auch im Downloadbereich unserer Homepage.

Zum Abschluss dieser Seite nun noch eine kleine Fotogalerie über das Konzert und die Jahreshauptversammlung. Wenn Sie ein Foto anklicken, öffnet sich ein neues Fenster, in dem das Foto vergrößert dargestellt wird. Viel Spaß!

Vorstandsmitglieder Erwin Stein und Markus Koch vor Beginn der Vesper

Die Eifeler Alphornissen vor der Pfarrkirche Uedelhoven

Die Eifeler Alphornissen vor der Pfarrkirche Uedelhoven

Die Eifeler Alphornissen vor der Pfarrkirche Uedelhoven

Blick von der Ampore auf die Besucher

Blick auf die Zuschauer vor Beginn der Vesper

Manfred Jehnen begrüßt die Gäste

Die Eifeler Alphornissen in der Pfarrkirche Uedelhoven

Die Eifeler Alphornissen in der Pfarrkirche Uedelhoven

Elke Hellendahl trägt adventliche Texte vor

Die Eifeler Alphornissen in der Pfarrkirche Uedelhoven

Peter Kirwel während seines Vortrages über die Hl. Barbara

Das Bildnis der Hl. Barbara, Thema des Vortrages von Peter Kirwel

Peter Kirwel während seines Vortrages

Peter Kirwel während seines Vortrages

Zuhörer während der Adventsvesper

Die Eifeler Alphornissen in der Pfarrkirche Uedelhoven

Die Eifeler Alphornissen in der Pfarrkirche Uedelhoven

Die Zuhörer verfolgen gespannt den Vortrag

Vorstandsmitglieder während der Präsentation

Diskussion mit Pfarrer Meuser

Diskussion mit Pfarrer Meuser

Diskussion mit Pfarrer Meuser

Unser Fotograf Markus Schnichels bei der Arbeit

Lebhafte Diskussion der Teilnehmer

Lebhafte Diskussion der Teilnehmer

Lebhafte Diskussion der Teilnehmer

Pfarrer Meuser in der Diskussion mit dem Vorstand

Pfarrer Meuser in der Diskussion mit dem Vorstand

Restaurationsbedürftiger Betstuhl

zurück zum Seitenanfang


20.07.2007: Konzert in der Pfarrkirche mit den weißrussischen Künstlern Tatiana Shumakova und Viacheslav Ivashka

Am 20.07.2007 fand das nunmehr dritte Konzert des Fördervereins statt. Auch diesmal wurde den Zuhörern wieder etwas ganz Besonderes geboten: mit den beiden Solisten Tatiana Shumakova und Viacheslav Ivashka gastierten zwei Profi-Musiker der staatlich weißrussischen Musikakademie aus Minsk in der Pfarrkirche Uedelhoven. Die beiden Virtuosen spielten auf Instrumenten, die vielen von uns sicherlich nicht ganz geläufig sind: Frau Shumakova auf einer Zimbal und Herr Ivaschka auf einem Knopfakkordeon.

Das Konzert war ein voller Erfolg. Die für unsere Verhältnisse zahlreich erschienenen Zuschauer waren von der musikalischen Darbietung so begeistert, dass ‘Zugabe’ gerufen und minutenlang geklatscht wurde.... Am Montag nach dem Konzert erschien ein von Franz Küpper geschriebener Artikel in der ‘Kölnischen Rundschau’, der das Ereignis sehr gut wiedergibt und der deshalb an dieser Stelle zitiert wird:

Von leise bis laut, von betrübt bis heiter

Weißrussische Musikvirtuosen begeistern Publikum mit Hackbrett und Knopfakkordeon

Sprichwörtliche ‘Kultur auf dem Lande’ präsentierte der ‘Verein zur Förderung der Pfarrgemeinde Uedelhoven’ in der Pfarrkirche. Die Besucher waren gespannt auf das, was da kommen sollte. Denn in der hellen Kirche fand man keinen erschlagenden Wand- oder Blumenschmuck, nur zwei Stühle warteten vor dem Altar.

Der Vorsitzende des Fördervereins, Manfred Jehnen, begrüßte dann die beiden Musikvirtuosen Tatiana Shumakova und Viacheslav Ivashka mit ihrem Betreuer, dem Gymnasiallehrer Rudolf Breuer aus Schleiden. In seiner Einführung machte machte Breuer deutlich, welch schweres Schicksal die beiden Künstler in ihrer Heimat Weißrussland haben, denn obwohl beide Musiker Dozenten an einer Musikakademie in Minsk sind, fehlt beiden Geld. ‘Viele dieser hochkarätigen Musiker gehen im Ausland auf die Straße, um sich mit ihrer Musik eine finanzielle Stütze zu schaffen’, erklärte er.

Tatiana Shumakova und Viacheslav IvashkaZwei Stunden lang dauerte der Auftritt. Tatiana Shumakova spielte virtuos auf einer Zimbal, einem dreibeinigen Hackbrett mit 78 Saiten. Dieses tischartige Musiziergerät zeigte verschiedenste Gesichter: Mit den Fingerkuppen im ‘pizzicato’ gespielt, erzeugte es einen scharfen und metallischen Klang - ähnlich einer Mandoline oder einer Gitarre. Mit zwei Klöppeln geschlagen, kam der Klang einem Klavier sehr nahe. Dagegen bot ihr Partner Ivashka mit seinem Knopfakkordeon meist das harmonische Grundgerüst und gestaltete ein tiefes Bassfundament. Hin und wieder übernahm er auch die Melodie. Von leise bis laut, von betrübt bis beschwingt und heiter reichte das Repertoire, das die konzentrierten Zuhörer spürbar gedanklich in eine andere Welt versetzte.

Die Instrumentalisten scheuten sich auch nicht, Country oder Filmmusik auf Zimbal und Akkordeon umzusetzen. Nicht fehlen durften natürlich Volkslieder aus ihrer Heimat, die Viacheslav Ivashka mit seinem Gesang untermalte. Hoch diszipliniert, immer mit einem Lächeln auf den Lippen, bot das Duo ein ‘Musikzückerchen’ nach dem anderen. Feurig-temperamentvoll die rumänische Volksweise ‘Die Lerche’, witzig-akrobatisch ‘Karneval in Venedig’ von Paganini oder der Ohrwurm ‘Zirkus Renz’.

Das Publikum war hingerissen und bedankte sich mit viel Applaus. Schwungvoll und gestenreich führte Rudolf Breuer durch das Programm. Mit langem Applaus und nach vielen Zugaben verabschiedeten sich die Zuhörer händeschüttelnd von den Akteuren. Ein rundum gelungener Abend, was den Förderverein Kirche Uedelhoven motivierte, zukünftig weitere Konzerte zu veranstalten. ‘Damit können wir ‘Kultur auf dem Lande’ ein Forum bieten’, bilanzierte Vorstandsmitglied Erwin Stein.

Soweit der Artikel der ‘Kölnischen Rundschau’, dem kaum noch etwas hinzuzufügen ist. Ein paar Ergänzungen noch zum letzten Absatz: der Förderverein wird häufig als ‘Figuren-Restaurationsverein’ gesehen aber tatsächlich ist er viel mehr als das. Gerade in der heutigen Zeit der ‘Kirchenfusionen’ geht es besonders darum, das kirchliche und kulturelle Leben im Dorf zu halten... und was nutzt eine Kirche mit einer tollen Einrichtung, die zudem in einem hervorragenden Zustand ist, wenn keiner mehr die Kirche besucht.

Dem Förderverein geht es deshalb nicht nur darum, die Kirche ‘in Schuss’ zu halten, sondern auch sozusagen am Leben zu halten. Das Konzert hat dazu einen wertvollen Beitrag geleistet uns die Resonanz des Publikums macht Mut, auf diesem Weg weiterzugehen.

zurück zum Seitenanfang


25.05.2008: Gospelkonzert in der Pfarrkirche Uedelhoven

Der Gospelchor der evangelischen Pfarrgemeinde BlankenheimAm 25. Mai 2008 fand das 4. Konzert des Fördervereins statt.

Nach der Orgelvesper mit Bruder Andreas Warler in 2003, der Adventsvesper mit den Eifeler Alphornissen in 2004 und dem Konzert mit Zimbal und Akkordeon der weißrussischen Künstler Tatiana Shumakova und Viacheslav Ivashka in 2007 konnten wir diesmal den Gospelchor der evangelischen Kirchengemeinde Blankenheim dazu gewinnen, in unserer Pfarrkirche seine musikalischen Künste zu demonstrieren.

Es scheint sich herumgesprochen zu haben, dass es sich lohnt, die Konzerte des Fördervereins zu besuchen, denn die Kirche war trotz des sommerlichen Wetters erfreulich gut gefüllt.

Rund 80 Zuhörer verfolgten die musikalischen Beiträge der 12-köpfigen Gruppe um ihre Leiterin Katrin Lerche. Dabei konnte das Publikum nicht nur die Musik genießen sondern erfuhr darüber hinaus auch noch interessante Hintergründe zum Thema Gospel. Gospel ist hergeleitet vom altenglischen godspel (= gute Nachricht, Frohe Botschaft) und entstand vor dem Hintergrund der Sklaverei in Amerika. Es gibt verschiedene Stilrichtungen, wie traditional, spiritual oder inspirational.

Diese Stilrichtungen mischten die Sängerinnen zu einem abwechslungsreichen und bunten Programm, in das auch die Zuhörer einbezogen wurden, die bei einigen Liedern fleißig mitklatschten und ausdrücklich bei bekannten Liedern wie ‘Hey Man’ zum mitsingen aufgefordert wurden. Auch bei nicht so bekannten Liedern wie ‘Go down Moses’ prägten sich die Refraintexte so schnell ein, dass die Zuschauer auch hier spätestens nach der zweiten Strophe mitsingen konnten.

Am Ende des gut einstündigen Vortrages stand lang anhaltender Beifall. Natürlich durfte der Chor unsere Kirche auch nicht ohne eine Zugabe verlassen. Alle waren sich einig, dass es ein tolles Konzert war. Wie man auf dem obigen Foto sieht, hat es nicht nur uns als Zuschauer und Zuhörer Spaß gemacht, sondern auch den Sängerinnen, die übrigens für ihren Chor noch männliche Ergänzung suchen.

Manfred Görgens bei der DankredeDie Hälfte ihres Honorars spendeten die Blankenheimer Sängerinnen der Peru-Hilfe Uedelhoven, die in diesem Jahr ihren 20-jährigen Geburtstag feiert.

Der Vorsitzende der Peru-Hilfe Manfred Görgens - gleichzeitig Mitglied des Fördervereins Pfarrkirche Uedelhoven - dankte ausdrücklich für diese Spende und kündigte an, den Chor im Rahmen der geplanten Feierlichkeiten anlässlich des 20-jährigen Geburtstages einzuladen und ins Festprogramm einzubeziehen. Dieses Angebot wurde von Chorleiterin Lerche gerne angenommen.

Auch die Presse war diesmal vertreten. Neben Josef Schmitz aus Ripsdorf, der für verschiedene Eifeler Zeitungen schreibt, war auch Elvira Hilgers von der Kölnischen Rundschau vor Ort. Hier ihr Bericht:

Staub von Figuren singen

Gospelkonzert in Uedelhovener Pfarrkirche zugunsten des Fördervereins und der Peru-Hilfe

Uedelhoven. ‘Mit dem Gospelkonzert wollen wir ein bisschen Staub von den Figuren in unserer Kirche pusten’, erklärte der Geschäftsführer des Vereins zur Förderung der Pfarrgemeinde Uedelhoven, Erwin Stein. Eine Stunde sang der Gospelchor der evangelischen Kirchengemeinde Blankenheim mit seiner Leiterin Katrin Lerche und zog Besucher in seinen Bann. Die beim Konzert eingenommenen Spenden gehen an den Förderverein und an die Peru-Hilfe von Manfred Görgens.

Der Gospelchor wurde 2005 gegründet. Die Idee dazu hatten die Konfirmandinnen Ann-Katrin Muchow und Lilian Seidler, die auf Katrin Lerche trafen, die ebenfalls von der Idee angetan war. Das Repertoire besteht aus geistlichen Werken verschiedener Komponisten.

In Uedelhoven intonierte der Chor Gospels und Taizé-Lieder, die von den Besuchern mitgesungen werden. Die Vorträge wurden von Katrin Lerche anmoderiert. Der Förderverein Kirche Uedelhoven unterstützt mit solchen kulturellen Angeboten unter anderem Anschaffungen notwendiger kirchlicher Ausstattungen und Restaurationen. Auch bietet er durch Vorträge und Konzerte in der Kirche jungen, oft noch unbekannten Künstlern ein Forum.

Die Uedelhovener Kirche ist kein Prachtbau - doch für die Gläubigen des Dorfes ein Ort, wo sich ‘Himmel und Erde berühren’ - ein Kulturerbe der Menschen, die hier wohnen und leben, so Stein. Und weiter: ‘Unser Auftrag heißt Bewahren und Zukunft entwickeln! Das geht uns alle an, vor allem, da die Kirche allgemein in einer prekären finanziellen Situation ist.’ So wirbt der Förderverein mit dem Slogan: ‘Rette sie wer kann, damit die Kirche im Dorf bleibt.’

Soweit die Kölnische Rundschau.

Abschließend bleibt festzuhalten, dass es ein gelungenes Konzert war. Wir vom Förderverein werden die Tradition, die wir mit den Konzerten begründet haben, aufgrund des steigenden Zuspruchs sicherlich fortführen.

Das Programmheft sowie einen Vorbericht der Kirchenzeitung zu dem Konzert können Sie sich im Downloadbereich herunterladen. Hier nun noch einige Impressionen.....

zurück zum Seitenanfang


Kirmes 2009 (08. - 10. August) mit Sonderausstellung des Fördervereins im Pfarrheim

Die Uedelhovener Kirmes fand 2009 nicht wie gewohnt in der Bürgerhalle statt sondern auf dem Dorfplatz vor dem Pfarrhaus bzw. Pfarrheim. Grund dafür waren die noch nicht fertiggestellten Umbauarbeiten an der Bürgerhalle.

Auch das Pfarrheim wurde mitgenutzt. Dort wurde sonntags Kaffee und Kuchen an die Kirmesbesucher verkauft. Dieser Anlass bot sich für uns als Förderverein geradezu an, um uns und unsere Aktivitäten der vergangenen Jahre und Monate zu präsentieren und die Uedelhovener Bevölkerung über den aktuellen Stand in Sachen Pfarrheim zu informieren.

Dabei war und ist uns das Pfarrheim ein ganz besonderes Anliegen, Details dazu auf der Seite ‘Vorhaben’. Kurz zusammengefasst, stellt sich die Situation wie folgt dar:

Aufgrund der Entwicklung der letzten Jahre, die geprägt waren von Priestermangel und Zusammenlegungen von Pfarrgemeinden, wird die Kirche auf kurz oder lang kein Interesse mehr daran haben, Pfarrhaus und Pfarrheim zu erhalten bzw. zu behalten.

Andernorts ist diese Entwicklung bereits vollzogen. So wurden zum Beispiel die Pfarrhäuser in Ripsdorf, Blankenheimerdorf und Mülheim bereits verkauft. Auch in Uedelhoven ist es aus unserer Sicht nur noch eine Frage der Zeit, bis der Verkauf der Immobilien ansteht

Ausstellungswände im PfarrheimWir als Förderverein können und wollen die Zeit nicht aufhalten aber wir wollen gemeinsam mit der Uedelhovener Bevölkerung dafür sorgen, dass das Pfarrheim als Ort für Versammlungen, kleinere Feierlichkeiten, Ausstellungen und andere Veranstaltungen erhalten bleibt. Deshalb haben wir uns in den vergangenen Monaten darum bemüht, im Einvernehmen mit den örtlichen Vertretern der Kirche (Pfarrer Meuser, Kirchenvorstand, Verwaltungszentrum usw.) eine Lösung zu finden, die das möglich macht. Die Sonderausstellung haben wir dazu genutzt, um den aktuellen Stand der Verhandlungen darzustellen und die Uedelhovener Bevölkerung um Unterstützung zu bitten, denn ein solches Projekt kann nicht funktionieren, wenn es nur vom Vorstand des Fördervereins getragen wird. Wir werden in den kommenden Monaten weiter daran arbeiten und das Projekt hoffentlich zu einem guten Abschluss bringen.

Pfarrer Bernhard WitteDoch es ging bei unserer Ausstellung nicht nur um das Pfarrheim und den Förderverein. Am 4. Dezember 1989, also vor knapp 20 Jahren, verstarb Bernhard Witte, der von 1963 an bis zu seinem Tode Pfarrer in unserer Pfarrgemeinde Uedelhoven - Ahrdorf war.

Das war natürlich ein guter Anlass, um an Bernhard Witte zu erinnern. In unserer Ausstellung hatten wir ihm nicht nur eine eigene Info-Tafel gewidmet sondern wir konnten auch ein ganz besonderes Ausstellungsstück präsentieren: den Primiz-Kelch von Pfarrer Witte, der nicht nur schön ist sondern auch eine ganz besondere Geschichte hat.

Auch über Bernhard Witte und sein Wirken in unserer Pfarrgemeinde gibt es viel zu erzählen. Doch das wollen wir nicht an dieser Stelle machen sondern im Rahmen einer kleinen Ausstellung, die wir in der Zeit vom 6. - 27. Dezember 2009, jeweils sonntags im Pfarrheim zeigen werden.

Details dazu werden wir rechtzeitig bekanntgeben.

 

zurück zum Seitenanfang


02.12.2009: Jahreshauptversammlung im Pfarrheim

Der Vorstand des Fördervereins hatte für den 2.12. um 20:00 Uhr zur Jahreshauptversammlung geladen. Die Tagesordnung enthielt folgende Punkte:

  1. Eröffnung und Annahme der Tagesordnung
  2. Protokoll der letzten Hauptversammlung (13.11.2008)
  3. Bericht des Vorsitzenden
  4. Bericht des Kassierers
  5. Bericht der Kassenprüfer
  6. Entlastung des Vorstandes
  7. Bestellung von zwei Kassenprüfern
  8. Erwerbsrecht Pfarrheim
  9. Miete Pfarrheim
  10. Ausstellung „Pfarrer Witte“
  11. Konzert „Kleine Cantorei Dahlem“
  12. Verschiedenes

Insgesamt verlief die Veranstaltung gewohnt ruhig und ohne größere Debatten. Bei den Punkten 8 und 9 schließlich berichtete der Vorstand von den Fortschritten bei den Verhandlungen mit den zuständigen kirchlichen Gremien. Die Verhandlungen stehen lt. Bericht des Geschäftsführers Erwin Stein kurz vor dem Abschluss und nun ging es dann darum, ob die ganze Geschichte nicht nur ein ‘Hobby’ des Vorstandes sei, sondern ob auch andere Vereinsmitglieder bereit seien, Verantwortung zu übernehmen.

Ganz konkret ging es um den Abschluss des Mietvertrages, verbunden mit der Notwendigkeit, dass sich mindestens ein Vereinsmitglied um die Vermietung des Pfarrheims und die damit verbundenen Arbeiten kümmert.

Dazu hat sich dankenswerterweise Rita Koch-Hens bereit erklärt. Die Vertretung übernimmt Hedi Jehnen.

Der Mietvertrag wurde zwischenzeitlich auch von allen Parteien unterschrieben und so wird der Förderverein zum 1. Januar 2010 offiziell Vermieter des Pfarrheims. Wir sind davon überzeugt, dass dies ein guter erster Schritt dazu ist, das Pfarrheim langfristig für die Uedelhovener Kirchengemeinde und die Uedelhovener Bevölkerung allgemein zu sichern.

zurück zum Seitenanfang


06 - 20.12. 2009: Ausstellung im Pfarrheim Uedelhoven über das Leben und Wirken des Bernhard Witte

’Wie freute ich mich, als man mir sagte: ins Haus des Herrn wollen wir gehen!’

Pfarrer Bernhard WitteSo lautete der Wahlspruch unseres letzten eigenen Pfarrers Bernhard Witte. Unter diesem Wahlspruch fand auch die Ausstellung statt, die der Förderverein anlässlich des 20. Todestages von Bernhard Witte organisiert hatte.

Wochenlange Vorbereitungen lagen hinter den Verantwortlichen, Besuche bei Fräulein Änne ( Haushälterin von Bernhard Witte), Sichtung hunderter Pfarrbriefe, vielen Urkunden und Dias aus dem Bestand von Pfarrer Witte.

Mehrere Besuche in der Domschatzkammer zu Aachen waren notwendig, bis das wertvollste Stück der Ausstellung, ein Primizkelch aus der Goldschmiedewerkstatt von Bernhard Witte senior (Vater unseres Pastors), nach Uedelhoven ausgeliehen wurde.

Bis zum letzten Tag vor der Ausstellung wurde noch gearbeitet, damit zur Eröffnung auch alles vorbereitet war.

An drei Sonntagen (6., 13. und 20. Dezember), jeweils nach der Messe sowie nachmittags zwischen 15 und 17:00 Uhr konnten die Interessierten das bestaunen, was der Förderverein zusammengetragen hatte.

Vier Wandtafeln, beidseitig bestückt, informierten in Text und Bild über die verschiedenen Stationen im Leben des Bernhard Witte:

  • Tafel 1 und 2: Aus dem Leben von Bernhard Witte: Lebenslauf, familiäres Umfeld, Jugend, Krieg und Gefangenschaft, kurzer Abriss von der Priesterweihe über seine Priesterstationen in Mausbach, Heinsberg und Uedelhoven bis hin zu seinem Tode am 4. Dezember 1989
  • Tafel 3: Die Mausbacher Jahre
  • Tafel 4: Bernhard Witte - Der Kirchenbaumeister: Informationen über Baumaßnahmen und Anschaffungen während seiner Zeit in Uedelhoven von 1963 bis 1989
  • Tafel 5: Schwerpunkte seines Lebenswerkes: Informationen über die verschiedenen Aktivitäten wie die Gründung einer Lepragruppe, Organisation von Ausstellungen, die Pfarrbücherei, die Pfarrbriefe etc. pp
  • Tafel 6 und 7: Pfarrheim
  • Tafel 8: in eigener Sache: Informationen über den Förderverein

Daneben hatte der Förderverein eine Reihe weiterer Exponate zusammengetragen, die im Ausstellungsraum gezeigt wurden, zum Beispiel:

  • eine Kasel (Messgewand) aus dem 19. Jahrhundert, die zunächst vom Karl Witte, einem Onkel unseres Pfarrers getragen wurde. Karl Witte war Pfarrer in Schwarzrheindorf von 1905 – 1946.
  • der in der Goldschmiedewerkstatt von Bernhard Witte senior hergestellte Primiz-Kelch, ein so genannter Drei-Nester-Kelch, der normalerweise in der Domschatzkammer zu Aachen aufbewahrt wird
  • Bücher, Stempel und Karteikarten der ehemaligen Pfarrbücherei
  • Paramente, die von Frauen der von Bernhard Witte initiierten Uedelhovener Paramentengruppe hergestellt worden waren
  • einige der legendären Pfarrbriefe von Bernhard Witte
  • ein wertvolles Messbuch

Wie gesagt, diese Auflistung ist unvollständig und zeigt nur beispielhaft die Vielzahl an Exponaten, die der Förderverein zusammengetragen hatte.

Primizkelch aus der Goldschmiedewerkstatt WitteUntermalt wurde die Ausstellung durch eine Text- und Bilderschau, die - per PC erstellt und über einen Beamer an die vordere Wand des Pfarrheims projiziert - neben Informationen aus dem Leben des Pfarrers vor allem eine Vielzahl an Bildern aus dem Dia-Fundus des Bernhard Witte zeigte. Diese Bilder zogen die Besucher der Ausstellung immer wieder in ihren Bann und ließen manchmal sogar die schönsten Ausstellungsstücke in den Hintergrund treten.

An allen drei Sonntagen war die Ausstellung sehr gut besucht.... und manche Besucher kamen gar ein zweites Mal, um bei einer Tasse Kaffee das ein oder andere Thema vielleicht noch etwas zu vertiefen.

Danken möchten wir allen, die zum Erfolg der Ausstellung beigetragen haben. Neben dem Vorstand des Fördervereins sind hier insbesondere zu nennen:

  • Günter Mauer für die Installation der Beamer-Technik
  • Klaus Schröder für seine Unterstützung beim Auf- und Abbau der Ausstellung
  • Alwine Stein, Elke Hellendahl, Maria Fürsatz und Hedi Jehnen für die Bewirtung

Zum Abschluss noch ein paar Fotos von der Ausstellung.

Exponate der Paramentengruppe
Panoramabild der Ausstellung
Informationen über die Goldschmiedewerkstatt Witte Der Schriftenstand des Fördervereins
Besucher der  Ausstellung
Besucher der  Ausstellung
Pfarrer Meuser begutachtet den Primizkelch Beschreibungstafeln
Besucher bei der Ausstellung Eine der Ausstellungswände

zurück zum Seitenanfang


20.12.2009: Adventskonzert mit der ‘Kleinen Cantorei Dahlem’

Kleine Cantorei Dahlem in der Uedelhovener PfarrkirchePetrus hatte es etwas zu gut gemeint mit dem Adventswetter... Schnee und Eis hielten an diesem dritten Adventssonntag sicher einige Besucher davon ab, das nunmehr 5. Konzert des Fördervereins in der Pfarrkirche Uedelhoven zu besuchen.

Trotz der widrigen Witterungsverhältnisse waren rund 60 Besucher gekommen, um das Programm der ‘Kleinen Cantorei Dahlem’ zu verfolgen.

Der preisgekrönte Chor aus Dahlem ist weit über die Eifeler Grenzen hinaus bekannt. Gegründet wurde die ‘Kleine Cantorei’ im Jahre 1960 von dem damaligen Dahlemer Organisten Hermann Müller.

 

So ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass der heute unter der Leitung von Friedbert Ströder stehende Chor seine Hauptaufgabe immer noch in der Gestaltung von Gottesdiensten sieht. Dass wir in Uedelhoven die Zusage von der ‘Kleinen Cantorei Dahlem’ bekommen haben, ist nicht selbstverständlich, singt der Chor doch ansonsten häufig in Kirchen wie der Steinfelder Basilika. Auf Konzertreisen durch Italien, die Schweiz, Dänemark, Österreich, Luxemburg, Polen und Frankreich, konnten wesentliche Aspekte des Repertoires auch international vorgestellt werden.

Das gut einstündige Konzert umfasste folgendes Programm:

  1. Veni, veni Emmanuel
    Adventshymnus,      
     
  2. Macht hoch die Tür
    Adventslied
     
  3. Herr, sei gnädig
    Zum Abendsegen
     
  4. Jauchzet dem Herrn alle Welt
    Psalm 100
     
  5. Im Advent        
    op. 79,1 für 8st. Chor
     
  6. An Weihnachten
    op. 79,2 für 8st. Chor
     
  7. Am Neujahrstage
    op. 79,3 für 8st. Chor
     
  8. Richte mich Gott
    Psalm 43
     
  9. Denn er hat seinen Engeln befohlen
    aus: Psalm 91

französische Melodie
Satz: Jan-Ake Hillerud
 

Satz: Friedrich Silcher
Melodie: Halle 1704
 

F. Mendelssohn-Bartholdy (1809 – 1847)

Im Anschluss an diese traditionellen Lieder präsentierte der Chor noch fünf neue geistliche Lieder

  1. Singt dem Herrn alle Völker und Rassen
    Satz: W. Dahm
     
  2. Ich lobe meinen Gott
    Christoph Lehmann
     
  3. Friede soll mit euch sein
    polnisches Friedenslied
     
  4. Da berühren sich Himmel und Erde
    Christoph Lehmann
     
  5. Wenn der Himmel in unsere Nacht fällt
    Satz: Hans Egon Dülks

    Zum Abschluss wurden folgende Lieder gesungen:
     
  6. Magnificat
    für 4 – 8st. Chor
     
  7. Wachet auf, ruft uns die Stimme
    Choral
     
  8. Tochter Zion
    aus: Judas Makkabäus
     

Alan Wilson
 

Joh. Seb. Bach 81685 – 17509
 

Georg Friedrich Händel (1685 – 1759)
 

Nachdem das letzte Lied erklungen war, gab es lang anhaltenden Beifall für die Darbietungen der 35 Sängerinnen und Sänger. Das Publikum klatschte so lange, bis sich Friedbert Ströder schließlich ‘geschlagen gab’ und noch zwei Zugaben präsentierte.

Uns als Organisatoren des Konzertes hat der Chor so gut gefallen, dass wir darüber nachdenken, das Adventskonzert mit der ‘Kleinen Cantorei Dahlem’ zu einer regelmäßigen Einrichtung in Uedelhoven werden zu lassen.

zurück zum Seitenanfang


21.05.2010: Marianisches Konzert in der Pfarrkirche zu Uedelhoven

Rund 60 Zuschauer in der Uedelhovener Pfarrkirche waren bei strahlendem Frühlingswetter der Einladung des Fördervereins zu diesem Konzert gefolgt. Drei Künstler aus Düren - das so genannte Dürener Solisten-Ensemble - standen diesmal auf dem Programm. Zustande gekommen war das Konzert über Erich Schmitz, den Diakon unserer Gemeinde, der mit den Künstlern gut bekannt ist. Die Organisation hatte unser Vorstandsmitglied Erwin Stein übernommen.

Mit einem weiteren Vorstandsmitglied ging es weiter: Peter Kirwel begrüßte pünktlich um 20:00 Uhr Künstler und Gäste im Rahmen einer kurzen Ansprache, die das Publikum mit Applaus honorierte. Gespannt warteten die Zuhörer auf das, was in den nächsten rund 1 1/4 Stunden auf sie zukommen würde.

Mit ihrer wunderschönen Sopranstimme begeisterte die Berufsmusikerin Monika Leufgens gleich zum Auftakt mit der marianischen Antiphone von Hildegard von Bingen.

Gebannt lauschten die Zuhörer den weiteren Darbietungen, zum Beispiel den marianischen Sonaten aus verschiedenen Zeitepochen und Varianten des bekannten „Ave Maria“, ob von Bach, Caccini oder F. Schubert. Dabei überzeugten die ausgebildeten Sopranistinnen Monika Leufgens und Andrea Meyer-Schlicht (Mezzosopran) die Zuhörer mit ihren hervorragenden Stimmen und einem einzigartigen Gesangstil.

Überraschend war die eher spartanische Ausstattung. Die Gruppe trat ohne großes Equipment auf, einzig August Leufgens begleitete die beiden Sängerinnen auf dem Keyboard

Insgesamt 15 Lieder wurden präsentiert, unterbrochen durch zwei thematisch passende Bibeltexte, die durch Diakon Erich Schmitz vorgetragen wurden. Lang anhaltender Applaus war der Lohn für die hervorragende Darbietung des Dürener Solisten Ensembles. Peter Kirwel rundete die Veranstaltung ab und übergab den beiden Musikerinnen jeweils einen Strauß Blumen und August Leufgens eine gute Flasche Wein als Zeichen des Dankes und der Anerkennung.

Im Anschluss an das Konzert lud der Förderverein noch zu einem kleinen Umtrunk ein. Vor der Pfarrkirche hatten die Aktiven Tische und Bänke aufgebaut und ein kleines Buffet angerichtet. Trotz der abendlichen Kühle nutzten noch einige der Zuhörer die Gelegenheit, sich mit den Künstlern und den anderen Anwesenden auszutauschen.

Dabei kamen interessante Geschichten zutage. Der 83-jährige August Leufgens erzählte zum Beispiel, wie er zum Organisten wurde. Es war im Jahr 1940 und der Krieg griff in das Leben vieler Menschen ein. So wurde der eigentliche Organist am Wohnort von August Leufgens zum Militärdienst eingezogen. Daraufhin sagte man zu dem 14-jährigen Leufgens: ‘Du spielst am Sonntag die Andacht!’.

Er hatte noch nie zuvor an einer Orgel gesessen, doch seitdem hat ihn die Begeisterung für dieses Instrument nicht mehr losgelassen.

So wurde noch manche Anekdote ausgetauscht und manches interessante Gespräch geführt. Alle waren sich darin einig, dass es ein tolles Konzert war und dass sich das Kommen gelohnt hatte.

IZum Abschluss noch einige Bilder (Copyright jeweils bei Klaus Schröder, Uedelhoven) sowie die Möglichkeit, sich das Programmheft herunterzuladen.

Das Programmheft

(c) Klaus Schröder, Uedelhoven

(c) Klaus Schröder, Uedelhoven

Vor dem Konzert in der Pfarrkirche
 

Andrea Meyer-Schlicht (Mezzosopran)
 

(c) Klaus Schröder, Uedelhoven

(c) Klaus Schröder, Uedelhoven

Peter Kirwel, Vorstandsmitglied des Fördervereins, bei der Ansprache vor dem Konzert
 

(c) Klaus Schröder, Uedelhoven

(c) Klaus Schröder, Uedelhoven

Andrea Meyer-Schlicht und Monika Leufgens
 

 

(c) Klaus Schröder, Uedelhoven

(c) Klaus Schröder, Uedelhoven

 


 

(c) Klaus Schröder, Uedelhoven

(c) Klaus Schröder, Uedelhoven

Das komplette Ensemble mit Andrea Meyer-Schlicht, Monika Leufgens und August Leufgens
 

(c) Klaus Schröder, Uedelhoven

(c) Klaus Schröder, Uedelhoven

 


 

(c) Klaus Schröder, Uedelhoven

(c) Klaus Schröder, Uedelhoven

Diakon Erich Schmitz

Peter Kirwel überreicht den Künstlerinnen einen Strauß Blumen

(c) Klaus Schröder, Uedelhoven

(c) Klaus Schröder, Uedelhoven

 


 

(c) Klaus Schröder, Uedelhoven

(c) Klaus Schröder, Uedelhoven

Vor der Kirche fand bei recht kühlen Temperaturen noch ein kleiner Umtrunk statt, der Gelegenheit für Gespräche gab
 

(c) Klaus Schröder, Uedelhoven

(c) Klaus Schröder, Uedelhoven

 

 

zurück zum Seitenanfang


22.05.2011: Laute-Konzert mit Christoph Barth

Christoph Barth aus KölnAuch diesmal schaffte es der Förderverein, an einem Sonntagnachmittag bei strahlendem Wetter knapp 50 Zuschauer bzw. Zuhörer in die Uedelhovener Kirche zu locken.

Seit dem ersten Konzert in der Reihe ”Kultur in der Kirche” gab es immer Abwechslung im musikalischen Angebot des Fördervereins. Für den Liebhaber traditioneller Musik gab es eine Orgelvesper oder Chorgesang, für die experimentierfreudigen Zuhörer solch ungewöhnliche Instrumente wie Zimbal und Akkordeon oder das Gospelkonzert 2007. Ungewöhnlich war es auch diesmal. Mit der Laute wurde ein Instrument präsentiert, das in der breiten Öffentlichkeit längst in Vergessenheit geraten ist und seine größte Popularität im 16. Jahrhundert genoss. 

Gespielt wurde das Instrument von Christoph Barth, einem Künstler, mit dem der Förderverein über die Musikhochschule Köln in Kontakt kam.

Christoph Barth erhielt seinen ersten Lautenunterricht bei Tomaso Iacolino. Vor seinem Studium in Köln (Laute und Theorbe bei Konrad Junghänel sowie Schulmusik und Philosophie) war der im saarländischen Völklingen aufgewachsene Musiker von 1995 bis 2001 Jungstudent für Komposition an der Hochschule des Saarlandes für Musik und Theater in der Klasse von Theo Brandmüller. Im Rahmen des Erasmus-Austauschrogramms studierte er von September 2004 bis Juli 2005 am “Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse” in Paris in der Klasse von Eric Bellocq. Als Solist und mit Ensembles spielte er Konzerte in Deutschland und anderen europäischen Ländern und wirkte mit an der CD-Einspielung von Angelo Poliziano’s “La Fabula di Orfeo”. Im Jahr 2008 erhielt er den “Förderpreis Alte Musik” des Saarländischen Rundfunks.

Im Rahmen des gut 1 1/4-stündigen Konzerts spielte Christoph Barth auf verschiedenen Instrumenten der Lautenfamilie und präsentierte den Zuhörern eine musikalische Reise durch das Europa des 17. Jahrhunderts. Die Musikstile unterschieden sich je nach Herkunftsland.

So standen der eher strengen und strukturbetonten Musik von Silvius Leopold Weiss und Johann Sebastian Bach die klangsinnlichen und reich ornamentierten Werke der französischen Komponisten wie Ennemond Gaultier, Francois Dufaut und Jacques Gallot gegenüber, während die Musik der italienischen Komponisten Alessandro Piccini und Giovanni Girolamo Kapsperger wiederum einen extrovertierten und virtuosen Charakter hatte. 

Christoph Barth mit der BarocklauteAuch die Instrumente, die Barth zwischen den einzelnen Darbietungen ausführlich erläuterte, waren hinsichtlich ihrer Stimmung und ihrer Klangfarbe verschieden. Die Barocklaute (rechts im Bild) klang eher filigran, während der Chitarrone (oben im Bild zu sehen) sich mit seinen langen Basssaiten etwas lauter und voller präsentierte.

Die Darbietung von Christoph Barth in unserer Uedelhovener Pfarrkirche war von hoher Qualität. Die Zuhörer, die nicht nur aus Uedelhoven und den Nachbarorten gekommen waren sondern auch aus Blankenheim, Münstereifel und darüber hinaus, waren begeistert und entließen den Künstler nicht ohne eine Zugabe.

Der Erlös den Konzertes kommt übrigens der Kirchenmauer (Bruchsteinmauer entlang des Kirchenaufganges) zugute, die dringend sanierungsbedürftig ist. Einige Besucher nutzten gleich die Gelegenheit, sich im Anschluss des Konzertes die Kirchenmauer näher anzusehen. Details dazu können Sie auch im “Uedelhovener Kirchenboten”, Ausgabe 01/2011 nachlesen (s. Downloadbereich)

Auch für Christoph Barth war der Aufenthalt in Uedelhoven nach dem Konzert noch nicht zu Ende. Auf Einladung eines Vereinsmitglieds traf man sich noch auf ein Glas Wein und nahm sich die Zeit, den wunderschönen Nachmittag Revue passieren zu lassen und bei guter Musik noch ein wenig zu fachsimpeln und Ideen für weitere Konzerte auszutauschen.

Es soll auch nicht unerwähnt bleiben, dass der Künstler die Uedelhovener Kirche und ganz besonders auch das Engagement des Fördervereins sehr beachtlich fand und gerne noch einmal zu uns in die Eifel kommen möchte.

Das alles macht den Verantwortlichen des Fördervereins Mut, auf dem eingeschlagenen Weg weiterzumachen!

zurück zum Seitenanfang


03.09.2011: Solo-Konzert der Stargeigerin Franziska König

Franziska König in der Uedelhovener PfarrkircheAm 3. September 2011 hatte der Förderverein wieder einen besonderen musikalischen Leckerbissen anzubieten. Zu Gast war eine Künstlerin, die schon Konzerte in der ganzen Welt gegeben hat: die Geigerin Franziska König. Am Ende des rund 1 1/2-stündigen Konzertes gab es stehende Ovationen für Franziska König, der man anmerkte, dass das Musizieren für sie eine Berufung ist.

Doch der Reihe nach. Für den Förderverein war es ein kleines Experiment und dass gleich in mehrerlei Hinsicht. Erstens war ungewiss, ob das Instrument, die Geige, bei dem Publikum ankommen würde. Zweitens war der Zeitpunkt ein Risiko. Das Konzert sollte im Anschluss an die Hl. Messe stattfinden, die für 18:00 Uhr angesetzt war. Würden die Besucher der Messe bleiben und das Konzert genießen oder würden sie nach Hause fahren.... schließlich war Abendessen-Zeit und nach einer knappen Stunde Messe hatte man vielleicht schon genug gesessen. Die Messe dauerte diesmal nur rund 40 Minuten.... und es war nach langer Zeit nochmal bestes Grillwetter. Würde sich alles verlaufen und nur eine Handvoll Leute in der Kirche einfinden?

Das Gegenteil war der Fall. Zwar gingen einige Leute nach der Messe nach draußen, aber sie kamen wieder zurück.... und einige, die nicht in der Messe gewesen waren, gesellten sich dazu.

Und so waren es rund 70 Zuhörer, die die Uedelhovener Pfarrkirche zur Freude der Organisatoren und der Künstlerin zu einem großen Teil füllten und das Konzert zu einer der erfolgreichsten Veranstaltungen des Fördervereins machten.

Dass auch die Presse das so sieht, soll der nachfolgende Beitrag verdeutlichen, den Werner Dreschers, Journalist und Fotograf, für die “Adenauer Nachrichten” geschrieben hat.

Beeindruckendes Violinkonzert von Franziska König

Die Uedelhovener Kirche „St. Mariä Himmelfahrt“ war am vergangenen Samstag Austragungsort eines außergewöhnlichen Solo-Violinkonzertes, gegeben von Franziska König, einer Geigenvirtuosin ersten Ranges. Sie verzauberte das Publikum mit Werken von Joh. Sebastian Bach (1685 – 1750), von Eugène Ysaÿe (1858 – 1931) und Georg Heike (geb. 1933), Franziska König brillierte geradezu in der kleinen Kirche.

Das Konzert war Programmpunkt der Konzertreihe „Kultur in der Kirche“ des „Verein zur Förderung der Pfarrgemeinde Uedelhoven e.V.“.

Franziska Königs Repertoire umfasst alle großen Violinkonzerte der bekannten Komponisten, sie ist überdies in der Kammermusik und in der Sololiteratur bestens bewandert. Ihre besondere Leidenschaft gehört den Werken von Bach, Beethoven, Brahms und Händel. Sie hat sämtliche Partiten und Sonaten von Joh. Seb. Bach auf CD eingespielt. In Uedelhoven kam die Sonate Nr. 3 C-Dur BWV 1005 von Bach zur Aufführung. Die Fuga (2. Satz) stammt aus der Melodie des Chorals „Komm, Heiliger Geist, Herre Gott“. Die Sonate in C-Dur stellt wegen ihrer anspruchsvollen Kompositionstechnik eine große Herausforderung für den Interpreten dar, hier hat Bach alle erdenklichen Formen der Kompositionskunst hineingelegt.

Wohl wissend, daß gerade die Sonaten von Bach bereits in großer Vielzahl eingespielt sind, hat Franziska König sich dennoch für eine Einspielung entschiede, bei ihrer Interpretation auch von dem Gedanken leiten lassen, dass oft „eilige Künstlertypen, spätpubertäre Wunderkinder oder gefühlsverhaltene Interpreten, die es sich oder dem Publikum nicht leicht machen wollen“, sich diesen Werken zugewandt haben; damit haben sie möglicherweise unbegründete Berührungsängste um die als „unzugänglich und schwierig“ empfundenen Werke verursacht… Sie selbst spielt deshalb die Werke auf ihre eigene Art, mit feinem Humor und mit großer Weisheit; dies so beeindruckend, dass Kritiker einmal meinten, „Joh. Seb. Bach selbst hätte mit ganz großer Wahrscheinlichkeit Freude an der Interpretation durch Franziska König empfunden …!“.

Als mitreißend wurde ihr Spiel in Uedelhoven empfunden, mit schönem Ton und makelloser Technik, gefühlvoll und wohl akzentuiert. Und auch die Besonderheiten des Werkes von Ysaÿe (Sonate Nr. 1 op. 27/1) meisterte die Geigerin virtuos, interpretierte den belgischen Komponisten, der seinerzeit u.a. mit Clara Schumann aufgetreten ist und ein Freund von César Franck war, mit perfekter Wiedergabe! Gerade die Werke von Ysaÿe sind für das Publikum durchaus nicht unbedingt so zugänglich wie die Werke des großen Bach, des vielleicht größten Komponisten überhaupt(?).

Franziska König stammt aus einem Musiker-Elternhaus, ihr Vater ist der bekannte Professor Wolfram König, Musikpädagoge. Kein Wunder, daß Franziska schon im Alter von 12 Jahren Mendelssohns bedeutendes Violinkonzert öffentlich aufführte! Einem langjährigen Aufenthalt mit ihren Eltern auf Taiwan verdankt sie sogar perfekte Kenntnisse der chinesischen (Haupt-)Sprache. Franziska König hat an der Musikhochschule Wien und an der Staatlichen Hochschule Trossingen studiert, während ihres Studiums machte die gebürtige Bonnerin die Bekanntschaft mit so bedeutenden Interpreten wie Mischa Maisky, Yehudi Menuhin, Gidon Kremer und Sigiswald Kuijken! Sie machte Konzertreisen durch ganz Europa, die USA und den Fernen Osten, trat mehrfach bei den großen internationalen Festivals auf. Zu Recht spricht man von Franziska König als einem „Ausnahmetalent“. Dies belegte sie in Uedelhoven eindrucksstark durch ihre Interpretation der Bach’schen Sonate, in der sie mit viel Gefühl für die Tempi, mit sensibler Bogenführung gekonnt Akzente zu setzen wußte. Das Publikum lauschte ergriffen ob der empfindsamen Wiedergabe der vier Sonatensätze.

Moderiert wurde das Konzert von Prof. Dr. Georg Heike, emeritierter Professor am Institut für Phonetik der Universität zu Köln, der in Uedelhoven Wohnstatt angenommen hat. Prof. Heike gab ausführliche Erklärungen zu den einzelnen Werken, zu Besonderheiten der Spielbarkeit einzelner Werke, am Herzen lag ihm natürlich die eigene Komposition „Der Klang der Geige“, mit der er das spieltechnisch Machbare einer neuzeitlichen Geige demonstrieren ließ, er gab Ausführungen zum Geigenbau, berichtete, daß er sich selbst längere Zeit mit dem Thema auseinandergesetzt hat. Insbesondere sein Werk „Neuere Klanguntersuchungen an Geigen und ihre Beziehung zum Gesang“, gemeinsam mit Heinrich Dünnwald veröffentlicht, hat hier wissenschaftliche Maßstäbe gesetzt.

Besonders ausdauernder Schlußbeifall war wohlverdienter Lohn für eine bravouröse, ja exzellente Leistung, die den Besuchern lange in Erinnerung bleiben wird! Die Künstlerin hat bereits mehrere CDs herausgebracht!

Der Geschäftsführer des Fördervereins, Erwin Stein, dankte der Interpretin mit Blumen, dem Moderator mit einem Weingeschenk. Die Konzertreihe „Kultur in der Kirche“ wird fortgesetzt. Erwin Stein äußerte die Hoffnung, daß die Konzertreihe durch eine so außergewöhnliche Aufführung einen Schub an zusätzlicher Bekanntheit erfahren möge, der dem Vereinszweck langfristig zugute kommt.

Soweit der Artikel. Nachfolgend nun noch ein paar Informationen zur Künstlerin und zu dem in dem Artikel erwähnten Professor Georg Heike. Am Ende dieses Berichtes finden Sie noch Fotos von Werner Dreschers.

Die Künstlerin

Franziska KönigFranziska König zählt in den Fachkreisen zu den absoluten Spitzenvirtuosen. Konzertreisen als Solistin und Kammermusikerin führten sie durch ganz Europa, Mexiko, Taiwan, China oder die USA. Sie brillierte weltweit bei internationalen Festivals. Die sympathische junge Frau lässt die Hörer über die komplizierten Techniken auf der Geige und die brillanten, schwindelerregenden Tempi staunen. Ihre Fähigkeit, das Publikum zu verzaubern und die Werke in der ihnen angemessenen Beleuchtung darzustellen, beschert dem Zuhörer in jeder Hinsicht einen ungetrübten Musikgenuss.

Franziska König wurde in Bonn geboren und lebt heute in Aurich und Trossingen – wenn sie nicht gerade unterwegs ist. Dank ihres Vaters, Prof. Wolfram König, machte sie in kürzester Zeit große Fortschritte, so dass sie bereits mit 12 Jahren öffentlich mit Mendelssohns Violinkonzert brillieren konnte. Als 13-jährige trat Franziska König in der ZDF-Gala „Anneliese Rothenberger gibt sich die Ehre“ auf und gewann sofort die Sympathie des Publikums.

Nach ihrem Studium an der Musikuniversität Wien und an der staatlichen Hochschule in Trossingen, beruflichen Erfahrungen in Orchestern und als Lehrerin, hat Franziska König den freiberuflichen Weg gewählt.

Während ihrer Studienjahre machte sie Bekanntschaft mit solch interessanten Persönlichkeiten wie Daniel Schafran, Mischa Maisky, Yehudi Menuhin, Gidon Kremer oder Sigiswald Kuijken.

Das Programm

Franziska König zählt zu den Geigerinnen der ersten Garnitur. Sie präsentiert eine mitreißende Bach-Interpretation mit musikalischen Kostbarkeiten, nicht mit akademischer Kühle oder ehrerbietiger Distanz. Dafür haucht sie mit ihrem urwüchsigen Musikantentum und ihrem mitreißenden Temperament diesen Werken pulsierendes Leben ein. Jeder Takt wird eine persönliche Liebeserklärung an die Werke alter Meister.

Franziska Königs Repertoire enthält fast alle großen Violinkonzerte, viele Werke der Kammermusik sowie der Solo- und Virtuosenliteratur. Die fröhliche, lebensbejahende, warmherzige und menschlich verbindende Musik liebt sie am meisten. Ihre besondere Leidenschaft gehört den Werken von Händel, Haydn, Beethoven und Brahms – aber auf ihren langen Autofahrten hört sie sich auch gerne Hits von Udo Jürgens an.

Selbst die häufig streng klingenden Sonaten von Joh. S. Bach interpretiert Franziska König mit einer scheinbaren Leichtigkeit und einem strahlenden Lächeln. Sie beweist dabei nicht nur ihre technische Perfektion, sondern auch die Fähigkeit, ihre eigene Persönlichkeit in die Darbietung einzubringen. Dabei lässt sie die warmen Töne der Violine in strahlende Höhen steigen und in dunkle Tiefen sinken.
 

Förderer und Verein

Prof. Georg HeikeVielleicht werden Sie sich jetzt fragen, wie es dem Förderverein gelungen ist, eine solche Künstlerin für ein Konzert in Uedelhoven zu gewinnen. Das haben wir einem Uedelhovener Bürger zu verdanken; Prof. Dr. Georg Heike, der seit einigen Jahren in der ehemaligen Uedelhovener Schule wohnt und als Komponist tätig ist.

„Der Klang der Geige – eine Fantasie“, so lautet der Titel eines Werkes von Prof. Heike, welches er extra für diesen Auftritt in Uedelhoven für die Künstlerin komponiert hat. Ebenso aus der Feder von Herrn Heike stammt die Sequenza für F., die von Franziska König vorgetragen wird.

Georg Heike ist geb.1933 in Lodz (Polen). Abitur und Studium in Bonn, Promotion 1960 bei Werner Meyer-Eppler. Geigenunterricht, Klavier, Harmonielehre, Kontrapunkt. Aufführungen neuer Kompositionen seit 1993. - Seit 1969 Professur für Phonetik an der Universität zu Köln, seit 1.8.1998 emeritiert und hauptsächlich mit Komposition und Publikationen im Bereich Musik und Sprache beschäftigt.

Georg Heike begleitet seit langem die Aktivitäten des Fördervereins und als Förderer und Gönner hat er die Kontakte zu der Künstlerin vermittelt. Ihm ist es zu verdanken, dass eine solche Weltklasse-Geigerin in Uedelhoven ein Solokonzert gestaltet.

Weiterführende Links:

 

Fotos von Werner Dreschers

Werner Dreschers ist professioneller Fotograf. Wenn Ihnen die nachfolgenden Fotos gefallen und Sie vielleicht in Kürze eine Familienfeier, ein Vereinsjubiläum, eine Hochzeit oder einen anderen Anlass haben, bei dem Sie einen Fotografen benötigen, hier vorab seine Kontaktdaten:

Werner Dreschers
Tannenweg 6
53533 Müsch
Telefon und Fax: 02693 - 93 32 58
Mobil: 0163 - 5 50 49 94

Doch nun die versprochenen Fotos:

Franziska König, Violinvirtuosin

Franziska König, Violinvirtuosin

Franziska König, Violinvirtuosin

Franziska König, Violinvirtuosin

Franziska König, Violinvirtuosin

Prof. Heike gratuliert der Künstlerin symbolisch zu einer brillanten Leistung

 

zurück zum Seitenanfang


29.06.2012: Konzert mit Gitama & Kabir

SING YOUR HEART

Spirituelle Lieder aus aller Welt mit

„Glamour sieht anders aus: Gitama & Kabir ist das Duo für besinnliches Einkehrhalten und eine spirituelle Reise zu den Kulturen unserer einen Welt“, mit diesen Worten dankte Erwin Stein im Namen des „Vereins zur Förderung der Pfarrgemeinde Uedelhoven“ dem Akustik-Duo aus Costa Rica am Schluss des gut zweistündigen Konzertes in der Kirche in Uedelhoven.

Schon der erste Titel an diesem Freitagabend um 20.00 Uhr -„Höre das Lied deines Herzen“- zeigte, wohin die Reise ging. Klassiker indischer Mantren und selbstkomponierter Songs aus einem umfangreichen internationalen Repertoire inspirierte gut 50 Besucher in der Uedelhovener Kirche zum Mitsingen. Kabir, der Gitarrist und musikalische Leiter, stellte die einzelnen Titel vor und erklärte Inhalt und Herkunft. Gitama, die Sängerin des Duos begleitete ihn auf verschiedenen Instrumenten, so auch auf der Bansuri, einer indischen Bambusflöte. Der in Hebräisch vorgetragene Song „Ma iye, ma haya Ma hove“ erzählt von der Reise der Seele, der Text stammt von jüdischen Emigranten in Mittelamerika. „Solche Lieder in einem Konzert zu hören, ist wie ein Geschenk“, so die spontane Reaktion eines Gastes. „Der Abend in Uedelhoven war komplex, aufregend und unvergesslich“, meinte eine Besucherin am Schluss des Konzertes. So darf es mit der Konzertreihe „Kultur in der Kirche“ des Vereins zur Förderung der Pfarrgemeinde Uedelhoven weitergehen.

Und dass es weitergeht, versprach Erwin Stein bei seinem Dank an die Gäste, indem er auf das Fest des 10jährigen Bestehens des Vereins am 22. September 2012 hinwies. An diesem Wochenende wird „Eifelkenner“ und Diakon Manfred Lang erwartet und der Männerchor Adenauer Land e.V. die Festmesse mitgestalten.

Die Künstler:

Gitama und KabirGitama, lernte früh Querflöte, später indische Bambusflöte (Bansuri) und nahm viele Jahre privaten Gesangsunterricht. Sie studierte bildende Kunst an der Kunstakademie zu Münster. Heute arbeitet sie als Musikerin, Gesangslehrerin und Craniosacraltherapeutin.

Kabir ist Sänger, Gitarrist und spielt die indische Sitar. Er komponiert und produziert Musik im eigenen Tonstudio.

Das Akustik-Duo Gitama und Kabir leitet seit vielen Jahren musikalische Seminare in Europa und Costa Rica. Sie lernten und lehren indische Mantren und spirituelle Songs aus aller Welt. Sie geben Raum für spielerische Improvisationen und leiten in wunderbarer Atmosphäre immer wieder zu Meditation und Stille.

Bisherige Veröffentlichungen (CD):

  • Musik von innen
  • Live in Italy
  • Pacha Mama color
  • Im Laufe der Jahre u.a.

Empfehlungen und Hörproben:

www.myspace.com/gitamakabir

zurück zum Seitenanfang


22.09.2012: Ein heiterer Abend in Eifeler Mundart mit dem “Eefeler Jong” Manni Lang

Platt öss prima!

Manni Lang in UedelhovenEs ist kein Geheimnis: Der heimische Dialekt ist rückläufig und das ist kein Eifeler Phänomen. Während in früheren Zeiten das Hochdeutsch in der Schule für viele die erste Fremdsprache war, versuchen die meisten Eltern heute krampfhaft, ihren Kindern das Plattdeutsche vorzuenthalten. Platt gilt als provinziell und wer will schon provinziell sein. Und so verstehen heutzutage viele Kinder und Jugendliche zwar noch ”Eefeler Platt” aber sprechen tun sie es längst nicht mehr. Hochdeutsch, durchsetzt mit Anglizismen oder Modewörtern, ist angesagt. Wie sagt man heute wohl dazu: Voll krass oder?

Das hat Auswirkungen auf das Zusammenleben und die Kultur in den Dörfern. Mundart-Theater zum Beispiel ist nur noch schwer zu realisieren, wenn der Nachwuchs kein Platt oder nur noch einen Mischmasch zwischen Platt und Hochdeutsch spricht. Selbst das berühmte Millowitsch-Theater kennt diese Probleme. Allmählich dämmert es dem ein oder anderen aber, dass mehr hinter der Mundart steckt als “Kitsch, Ideologie oder Heimattümelei”... und dass es gar nicht provinziell, sondern ein Ausdruck der Persönlichkeit ist, Platt zu können und zu sprechen.

Bücher, die sich mit Eifeler Mundart beschäftigen, haben Konjunktur. Gute Beispiele, teilweise sogar mit gesprochenem Wort auf CD, sind “Öm et net ze verjääße” von den Autoren Alois Groß, Thomas Heintz, Hans-Leo Hilgers und Tilla Koch oder “Mir schwäzze Platt” von Hermann Palms. Auch Mundart-Kabarett findet immer mehr Anhänger.

Der Förderverein hatte anlässlich seines 10-jährigen Jubiläums am 22. September 2012 zu einem besonderen Leckerbissen Eifeler Mundart geladen. Manni Lang, Autor und Herausgeber zahlreicher Eifel-Bücher war in der frisch renovierten Uedelhovener Bürgerhalle zu Gast und zog die rund 70 Zuhörer schnell in seinen Bann.

Auch wenn “sein” Platt - er stammt aus Bleibuir bei Mechernich - nicht ganz dem “Üllewer Platt” entspricht: verstanden haben sie ihn alle. Seine Streifzüge durch die Eigenarten der Eifeler Mundart begeisterte die Zuhörer ein ums andere Mal. So erklärte Manni Lang, der übrigens seit 2007 Diakon ist, anhand eines Beispiels eindrucksvoll, wieviel Zeit man durch die Eifeler Sprache, die sich unter anderem durch die Konzentration auf das Wesentliche auszeichnet, sparen kann. So meldete eine Hellenthaler Großmutter die Geburt ihres unehelichen Enkelkindes auf dem Standesamt mit den Worten an: „Oss Änn, 15 mohl op de Kirmes - nühs; oss Draut, eehmohl Katholikendaach - dä!“.

Zwischendurch las Lang immer mal wieder aus seinem Buch “Platt ös prima” vor... obwohl lesen eigentlich der falsche Begriff ist. Manni Lang “lebt” den Dialekt, sein Vortrag war äußerst lebendig. Teilweise verließ er sogar die Bühne und ging, laut und gestenreich vortragend, durch die Bürgerhalle.

Nicht nur Mundart wurde vermittelt sondern auch etwas über den Charakter des Eifelers und so mancher im Plenum fand sich in den Geschichten wieder, die Manni Lang erzählte.

Nach rund zwei Stunden war der Vortrag zu Ende und die Zuschauer klatschten begeistert Beifall. Im Anschluss konnten die Besucher noch Bücher kaufen und sich vom Autor signieren lassen. Nach dem offiziellen Teil blieben viele in der Bürgerhalle, um noch gemütlich ein Bier zu trinken und alle waren sich einig: Es war ein wunderschöner Abend!

Vor dem Vortrag: alle warten gespannt auf den Auftritt von Manni Lang

Es gab reichlich Gelegenheit für Beifall

Manni_Lang_2

Auf sehr lebendige Art und Weise trug Manni Lang Eifeler Anekdötchen vor

Die Zuschauer folgen aufmerksam dem Vortrag

Manni_Lang_6

Manni_Lang_8

Geschäftsführer Erwin Stein dankt Manni Lang für den schönen Vortrag

Viele nutzten die Gelegenheit, sich ein Buch des Autors signieren zu lassen

Portrait:

Manni_Lang_kl1

  • geb. 1959 in Bleibuir,
  • lebt in Lückerath/Eifel,
  • Autor und Herausgeber zahlreicher Eifel-Bücher.
  • Gelernter Tageszeitungsredakteur, zehn Jahre Kölnische Rundschau, 15 Jahre Kölner Stadt-Anzeiger,
  • seit 2005 selbstständig mit der Agentur ProfiPress für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit.
  • Zahlreiche Buchveröffentlichungen, zuletzt bei KBV »Eifel-Winter« (2010), »Platt öss prima« (2008, 2. Auflage 2010), und die mit Ralf Kramp gemeinsam herausgegebene dreibändige »Abendgrauen«-Anthologie.
  • Manfred Lang ist ständiger Diakon mit Zivilberuf, Nebenerwerbslandwirt, verheiratet und hat drei Kinder.
  • Er tritt häufig als Moderator und als Rezitator alter Eifeler Mundartdichtung in Erscheinung.

zurück zum Seitenanfang


23.09.2012: Konzert des Männergesangvereins “Adenauer Land e.V.” in der Pfarrkirche Uedelhoven

Männergesangverein Adenauer LandDie Verantwortlichen des Fördervereins hatten entschieden, zum 10-jährigen Jubiläum des Vereins kein großes Fest mit viel “Brimborium” zu machen. Vielmehr sollte es kulturell und dezent zugehen. Am Samstag, dem 22. September, fand der Vortrag von Manni Lang, Autor und Herausgeber zahlreicher Eifel-Bücher, statt. Unter dem Motto “Platt öss prima” gestaltete er einen wunderbaren Abend in Eifeler Mundart (s. eigene Tagebuchseite)

Am Sonntag um 10:30 Uhr fand dann das feierliche Hochamt unter Beteiligung des MGV Adenauer Land statt. Pfarrer Meuser begrüßte die Gläubigen und ging während der Messe immer mal wieder auf den Förderverein ein. Er dankte all denen, die sich in den vergangenen 10 Jahren im Verein engagiert haben und wies darauf hin, wie wichtig die Arbeit der Ehrenamtler für die Gemeinde ist. Immer wieder appellierte er an die Gemeinde, dem Verein beizutreten und dadurch einen Beitrag dazu zu leisten, dass - so lautet das Motto des Fördervereins - die Kirche im Dorf bleibt.

Dass sich der Förderverein nicht nur in der Rolle sieht, Gegenstände für die Kirche anzuschaffen oder zu restaurieren, zeigt das Tagebuch dieser Internetseite. Kultur in der Kirche ist ein Schwerpunkt der Arbeit des Vereins. In den vergangenen Jahren waren immer wieder qualitativ hochkarätige Künstler in der Uedelhovener Pfarrkirche zu Gast. Diesmal, anlässlich des 10-jährigen Jubiläums, konnte der Männergesangverein Adenauer Land dazu gewonnen werden, die Festmesse mitzugestalten.

Der gemeinnützige Verein besteht bereits seit über 30 Jahren; er hat zurzeit 48 Mitglieder, die aus 14 Orten im Adenauer Land kommen; davon sind 22 aktive Sänger und 26 fördernde Mitglieder. Zu den Gründern des Chors gehörte übrigens auch der ehemalige Uedelhovener Bürger Helmut Koch, heute Betreiber des REWE-Einkaufzentrums in Adenau.

Die Deutsche Messe von Schubert, die von den Sängern unter der Leitung von Monika Meyer, gesungen wurde, zog die Kirchenbesucher in ihren Bann. Dass es den Zuhörern gut gefallen hatte, zeigte nicht nur der begeisterte Applaus am Ende der Messe. Im Anschluss blieben viele Menschen noch in der Kirche, denn der MGV hatte eine kleine Zugabe versprochen.

Am Ende waren sich alle einig, dass es eine wunderschön gestaltete Messfeier war und dass der MGV Adenau sicherlich nicht das letzte Mal in Uedelhoven zu Gast war. Hier noch ein paar Impressionen:

Männergesangverein Adenauer Land Männergesangverein Adenauer Land
Männergesangverein Adenauer Land Männergesangverein Adenauer Land

zurück zum Seitenanfang


24.12.2012: Neue Krippe für die Uedelhovener Pfarrkirche!

Alle Jahre wieder, vor allem natürlich zur Weihnachtszeit, ist die Krippe in Uedelhoven ein Thema. Und jedes Mal scheiden sich die Geister. Worum geht es konkret?

Uedelhovener Krippe 2008Die Krippe in Uedelhoven war in den vergangenen Jahren ein bunt zusammengestelltes Figuren-Ensemble. Nur wenig passte zueinander: Die ursprüngliche Uedelhovener Krippe bestand aus Gipsfiguren, die mit der Zeit durch Feuchtigkeit und andere äußere Einflüsse zu zerfallen begannen. 1962 wurde dann neue Krippenfiguren angeschafft. Aus finanziellen Gründen bestand die neue Krippe zunächst nur aus Josef, Maria, dem Jesus-Kind und einem Esel.

Die sehr schönen beweglichen Holzfiguren wurden dann im Laufe der Zeit durch (ausrangierte) Figuren aus Lommersdorf ergänzt. Die Lommersdorfer Figurengruppe war nicht einheitlich, es waren zwei verschiedene Arten. Zu allem Übel passten auch die Maßstäbe nicht zueinander. Um die Optik so gut wie möglich hinzubekommen, wurde umgebaut: Aus dem Uedelhovener Josef wurde ein Hirte, aus Maria ein Engel. Das Lommersdorfer Jesus-Kind funktionierte man zum Hirtenjungen um, die drei etwas groberen Figuren aus Lommersdorf bildeten die Heiligen Drei Könige.

Durch die Mühe der Verantwortlichen vor Ort gelang es zwar immer wieder, eine schöne Krippe zu zaubern. Aufmerksame Zeitgenossen monierten aber zu Recht verschiedene Maßstäbe und unterschiedliche Figurentypen. Darüber konnten auch alle Bemühungen und alle optischen Tricks, zum Beispiel, dass einige Figuren bewusst in den Hintergrund gestellt wurden, nicht hinwegtäuschen. Außerdem sollten die Lommersdorfer Figuren aus unserer Sicht nur eine Leihgabe und kein Dauerzustand bleiben. Wo kommen wir hin, wenn Gegenstände, die über Jahrhunderte in den Dörfern unter teilweise großen Opfern angeschafft wurden, einfach hin und her getauscht werden? Das wollen wir mit den Gegenständen aus der Uedelhovener Kirche nicht und so sollen auch die Lommersdorfer Mitchristen ihre Figuren zurückbekommen. Sie wurden zwar dort ausrangiert, dennoch gehören sie nach Lommersdorf.

Aus diesen Gründen war die Krippe denn auch seit einiger Zeit regelmäßiges Thema bei den Vorstandssitzungen und Jahreshauptversammlungen des Fördervereins. Der Ursprungsgedanke war, unsere eigenen wunderschönen Holzfiguren durch passende Figuren zu ergänzen. Leider hat sich das als nicht durchführbar erwiesen, weil es die Herstellerfirma nicht mehr gibt und diese Serie auch nicht von anderen Herstellern übernommen worden war.

Damit blieb nur die Möglichkeit, eine neue Krippe zu kaufen. Dabei waren Holzfiguren natürlich zunächst die erste Wahl. Die Angebote, die wir einholten, führten schnell zu Ernüchterung. Eine einzige handgeschnitzte Figur in einer Größe von 60 cm sollte 2.400 EUR plus Mehrwertsteuer kosten. Sicherlich ist das für die Arbeit, die der Künstler verrichtet, ein angemessener Preis, aber die Kosten für eine halbwegs komplette Krippe katapultierten damit in eine Höhe, die wir als Verantwortliche des Fördervereins nicht verantworten konnten und wollten. 

Neue Krippe 2012Die Suche ging weiter. Dabei orientierten wir uns am alten Goethe, der einmal sagte: „Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?“. In der Krippen-Welt von Friedhelm Linden aus Waldorf (http://www.krippen-welt.de/) wurden wir schließlich fündig. Eine wunderschöne Krippe mit einem kompletten Figurenset, bestehend aus Maria, Josef, Jesu-Kind, drei Könige, Hirte, Engel, Ochs und Esel sowie einem Widder und einem liegenden Schaf, hatte es uns direkt angetan.

Die stehenden Krippenfiguren haben eine Größe von ca. 60 cm, alle anderen Figuren sind entsprechend angepasst. Die Figuren sind aus Kunstharz hergestellt und handbemalt. Sie sind wegen ihrer hervorragenden Bemalung von Holzfiguren kaum zu unterscheiden. Die Krippe wurde vom Förderverein angeschafft und verbleibt im Eigentum des Vereins. Damit wollen wir sicherstellen, dass die Krippe, unabhängig davon, wie es mit den Pfarrgemeinden und Pfarrkirchen weitergeht, dauerhaft in Uedelhoven bleibt.

Im Bild links können Sie sich einen kleinen Eindruck über das Aussehen der neuen Krippe machen.

Am besten kommen Sie aber selbst in die Pfarrkirche nach Uedelhoven und machen sich ein Bild von der neuen Krippe! Der Besuch lohnt sich auch deshalb, weil wieder einige fleißige Helfer das “Drumherum” mit viel Liebe und Sinn für Ästhetik neu gestaltet haben. Stoff wurde gekauft und ehrenamtlich genäht, eine neue Holzkonstruktion sorgt dafür, dass die Kirchenbänke im Seitenschiff nicht immer komplett weggeräumt werden müssen, wenn die Krippe aufgebaut wird, die Landschaft wurde wieder schön gestaltet und und und.

zurück zum Seitenanfang


24.03.2013: Konzert ”MUSIC of the LIGHT” - Die Faszination von Musik und Licht, mit Ean Gidman

Seit 2003 bietet der Förderverein in schöner Regelmäßigkeit anspruchsvolle Konzerte in der Pfarrkirche an. Unter dem Motto “Kultur in der Kirche” traten bereits eine Reihe interessanter Künstler mit den unterschiedlichsten Instrumenten in Uedelhoven auf

Auch 2013 stehen weitere musikalische Leckerbissen auf dem Programm. Am 24. März 2013, um 19:00 Uhr, war der Künstler Ean Gidman zu Gast in der Uedelhovener Pfarrkirche und präsentierte ein ganz außergewöhnliches Konzert.

Ean Gidman in der Pfarrkirche Uedelhoven“Music of the Light”, so lautete der Titel des eindrucksvollen, etwa zweistündigen, Konzertes. Der Titel lässt es erahnen. Es ging nicht nur um Musik, sondern auch um Licht bzw. das Zusammenspiel der beiden Aspekte. Rund 50 Multifunktionsscheinwerfer, musikalisch feinfühlig abgestimmt, ließen die Pfarrkiche in einem ganz außergewöhnlichen Licht erscheinen. Der aus England stammende Künstler setzte zu bekannten Melodien aus Klassik und Moderne seine beiden Saxophone sowie seine Querflöte meisterhaft ein. Zwischen den Stücken unterhielt er die Zuhörer mit kurzweiligen Texten und nahm sie mit auf eine musikalische Reise durch die Jahrhunderte.

Von Georg Friedrich Händel, den die Engländer laut Gidman aufgrund seiner Aufenthalte in London als einer der ihren vereinnahmten, bis zu Michael Jackson reichte das Repertoire. Diese musikalische Reise stellte den Künstler bisweilen vor ganz besondere Herausforderungen. So galt es zum Beispiel, normalerweise mit 16tel Noten auf einer Geige gespielte Stücke nun mit einem Saxophon zu intonisieren. Das gelang Ean Gidman perfekt, so dass die Zuhörer nicht mit Beifall sparten.

Zum ersten Mal in der Konzertgeschichte des Fördervereins war die Kirche nicht nur bis auf den letzten Platz besetzt... es mussten sogar noch zusätzliche Stühle herbeigeschafft werden, um den Zuhörern ausreichend viele Sitzplätze zu bieten.

Zur Person

Ean GidmanEan Gidman wurde in Manchester geboren. Seine Liebe zur Musik wurde ihm schon in die Wiege gelegt - sein Grossvater war ein sehr bekannter Hornist in England. Im zarten Alter von 7 Jahren begann dann seine musikalische Karriere - mit einer Geige. Über verschiedene Instrumente und seine Ausbildung zum Berufsmusiker kam dann später das Saxophon - er spielt Tenor-, Alt- und Sopransaxophon - als sein Lieblingsinstrument hinzu. In dieser Zeit wurden auch seine Fähigkeiten im Komponieren und Arrangieren entdeckt.

Mit der britischen Armee kam Ean als als Berufsmusiker nach Deutschland, wo er 3 Jahre lang durch Westeuropa tourte. Seitdem spielt er in verschiedenen Bands der unterschiedlichsten musikalischen Genres, u.a. mit Roger Matura fürs Goethe-Institut. Er ist ausserdem als Lehrer an der Musikschule der Kreisstadt Euskirchen tätig. Mit Freunden der Big Band der Bundeswehr musiziert er zusammen in mehreren Jazz-, Swing- und Bluesformationen.

Wenn Sie sich einen Eindruck von der Musik und vom Künstler verschaffen möchten, klicken Sie bitte den nachfolgenden Link an. Er führt Sie zu einem kurzen Video auf YouTube: http://www.youtube.com/watch?v=M5rmIzxKMM8

Abschließend noch die Pressestimmen zum Konzert:

Uedelhoven. Egal, ob ein Liebeslied aus dem Musical „Phantom der Oper“ erklang oder ob andere Interpretationen geboten wurden: Das Konzert „Music of the Light“ in der Pfarrkirche Uedelhoven war ein Erlebnis. Denn Ean Gidman bot nicht nur tolle Musik, seine Darbietungen wurden durch außergewöhnliche Lichteffekte in der Kirche St. Mariä Himmelfahrt verstärkt. Diese außergewöhnliche Wirkung wollten zahlreiche Besucher erleben. Das Gotteshaus konnte die Besucher kaum fassen, immer wieder wurden vor Konzertbeginn zusätzliche Stühle aufgestellt.

Erwin Stein vom Verein zur Förderung der Pfarrgemeinde Uedelhoven, freute sich über die große Resonanz beim Konzert, das der Verein bei freiem Eintritt anbot. Dabei hätte diese Veranstaltung in der Reihe „Kultur in der Kirche“ schon im vergangenen April stattfinden können.

Im Krankenhaus angefreundet

Doch eine Erkrankung Gidmans machte ihnen damals einen Strich durch die Rechnung. Das Kuriose: Sowohl der Musiker, der aus Manchester stammt und seit 20 Jahren in Euskirchen lebt, als auch Erwin Stein waren erkrankt. Beide mussten sich einer Operation im Euskirchener Krankenhaus unterziehen – und teilten sich danach das Krankenzimmer. Dort freundeten die Männer sich an – und nun wurde auch das Konzert in der Uedelhovener Kirche nachgeholt.

An Saxofon und Querflöte präsentierte Ean Gidman sein ganzes musikalisches Können – es klang wie eine Liebeserklärung an sein Publikum. Unterstrichen wurde die Wirkung durch insgesamt 50 Multifunktionsscheinwerfer, die perfekt auf die Musik abgestimmt waren – der Konzert-Titel „Music of the Light“ war also keinesfalls übertrieben. Während Gidman musikalisch die Grenzen zwischen Klassik und Moderne zerfließen ließ, tauchten die ständig wechselnden Lichtszenarien die Kirche in traumhafte Farben. Gidman spielte sich in die Herzen des Publikums, das immer wieder Beifall spendete.

Schon im Alter von sieben Jahren begann die Karriere Gidmans auf der Geige. Später kamen das Horn und auch die Querflöte dazu. In London war er damals der Jüngste, der ein solches Musikstudium abschloss. Später kam auch sein heutiges Lieblingsinstrument, das Saxofon, dazu. In dieser Zeit entdeckte Gidman auch seine Fähigkeit des Komponierens und Arrangierens. Als Berufsmusiker gab er Konzerte rund um den Globus. Seine Fähigkeiten gibt er außerdem als Pädagoge an der Musikschule Euskirchen weiter. Und in Uedelhoven unterstrich der lang anhaltende Applaus der Zuhörer, wie angetan sie von seinen Darbietungen waren.

Erwin Stein legte den Besuchern derweil auch nahe, dem Förderverein beizutreten oder ihn zu unterstützen, „damit die Kirche im Dorf bleibt“. Das Vereins-Motto „Rette sie wer kann, damit die Kirche im Dorf bleibt“ sei eine ständige Herausforderung an alle Angehörigen der Pfarre, die auch Träger des Pfarrheims sei. Die Kirche sei ein wichtiger Bestandteil des örtlichen Kulturerbes, für dessen Erhalt es sich einzusetzen lohne, sagte Stein.

 

Music of the Light in Uedelhoven Music of the Light in Uedelhoven

zurück zum Seitenanfang


19.10.2013: Konzert “Saitenmalerei” mit dem Konzertduo “DomraPiano”

Am 19. Oktober 2013 um 19:00 Uhr fand das nunmehr 11. Konzert des Fördervereins statt. Zu Gast war diesmal das Konzertduo “DomraPiano” mit seinem Programm “Saitenmalerei”.

Trotz großer Konzertkonkurrenz in der unmittelbaren Umgebung von Uedelhoven hatten sich knapp 50 Besucher in der Uedelhovener Pfarrkirche eingefunden, um einen außergewöhnlichen Konzertabend mit Natalia Anchutina, Russlands junger Preisträgerin für Domra, und ihrem Klavierpartner Lothar Freund zu erleben.

Die DomraDie Domra ist eine in der russischen Musik gespielte Laute. Sie hat einen bauchigen runden Holzkorpus und ist bespannt mit drei Stahlsaiten, die gezupft oder mit Plektron angeschlagen werden.

Das am russischen Hof einst sehr beliebte Musikinstrument entstand aus der im 13. Jahrhundert durch die Tataren eingeführte Dombra. Das Instrument war zeitweilig in Russland verboten. Wassili Wassiliewitsch Andrejew rekonstruierte die Domra um 1896 auf der Basis von alten Zeichnungen und Instrumentenfragmenten.

Vom ursprünglichen Instrument ist keine exakte Beschreibung überliefert. In Russland zählt die Domra heute zu den klassischen Konzertinstrumenten. 

Dieses ungewöhnliche Instrument ist in unseren Breiten nur selten zu finden. Umso gespannter waren die Zuhörer, als Natalia Anchutina und Lothar Freund um Punkt 19:00 Uhr den Chorraum der Kirche betraten. Begrüßt wurden Zuhörer und Künstler von Erwin Stein, Vorstandsmitglied des Fördervereins und verantwortlich für die Organisation der Konzerte. Danach ergriff Lothar Freund das Wort. Er war es auch, der die Zuhörer auf eine sehr angenehme und unterhaltsame Art durch das Programm führte. Der russische Nationaldichter Alexander Puschkin spielte bei der Moderation eine große Rolle. Zu den Musikstücken, die Lothar Freund ankündigte, hatte er häufig ein passendes Gedicht des 1799 in Moskau geborenen Puschkin parat. Außerdem erklärte er ausführlich die Domra, deren geschichtliche Entwicklung und die Unterschiede zur Balalaika.

Bevor wir zum musikalischen Teil kommen, hier zunächst kurze Portraits der beiden Künstler:

Natalia Anchutina

Natalia Anchutina und Lothar FreundStudium an der renommierten Gnessin Musikakademie in Moskau. Danach Beginn einer regen solistischen Konzerttätigkeit mit den bekanntesten Dirigenten Russlands. 2004 gewann sie bei dem wichtigsten internationalen Wettbewerb „Grand Prix“, der in seiner Qualität dem hiesigen ARD Wettbewerb gleichbedeutend ist, den ersten Preis und zählt seitdem zu den besten Domristinnen Russlands. Es folgen Aufnahmen im russischem Fernsehen und Rundfunk sowie viele internationale Konzerttourneen in Asien und Europa. Ihr Programm setzt sich dabei aus allen Epochen der klassischen Musik zusammen und beinhaltet sowohl das gesamte Konzertrepertoire für Domra, als auch wichtige Werke der Geigenliteratur. Ein besonderer Schwerpunkt ihres künstlerischen Schaffens ist die Arbeit mit zeitgenössischen Komponisten.

Lothar Freund

Studierte Klavier und Liedbegleitung in Mainz. Nach erfolgtem Studienabschluss arbeitet er seit 1989 ausschließlich als Klavierbegleiter für Sänger und Instrumentalisten. Dabei führten ihn internationale Konzertverpflichtungen zum Tokio-Classic-Festival, Schleswig Holstein Musik Festival, nach München zu Rundfunkaufnahmen mit dem bayerischen Rundfunk, nach Frankfurt in die alte Oper, zum Gewandhaus in Leipzig, sowie zu den Rundfunkanstalten des dänischen, japanischen, spanischen, belgischen und deutschen Fernsehens. Seit 2007 ist er ständiger Klavierbegleiter von Natalia Anchutina.

Kennengelernt haben die Beiden sich bei einem internationalen Wettbewerb in Russland. Lothar Freund war begeistert von der Domristin und sprach sie an, ob sie nicht Lust habe, mit ihm zusammen zu arbeiten. Sie hatte.... zum Glück für uns und viele andere Menschen, die sich seitdem an der Musik des Duos erfreuen konnten.

Folgendes Programm hatten die Künstler mitgebracht:

Tomaso Antonio Vitali (1663-1745)

(arr. Andreij Gorbatschow)

    Chaconne

Niccolo Paganini (1782-1840)

(arr: Andreji Gorbatschow)

    „La Campanella“
    aus dem Violinkonzert b-moll Op.7

Alexander Aljabiew / Henri Vieuxtemps

(1820-1881)

(arr.Andreij Gorbatschow)

 

Pablo de Sarasate (1844-1908)

(arr.Andreij Gorbatschow)

    „Nachtigall“

     

     

     

    „Jota Navarra“ Op. 22 Nr. 2
    Spanischer Tanz

J.S. Bach (1685-1750)

(arr.Andreij Gorbatschow)

    „Air“
    aus der Ouvertüre Nr.3
    D-Dur, BWV 1068

 Bazzini (1818-1897)

(arr.Andreij Gorbatschow)

    „Tanz der Kobolde“ Op.25

       Pause      

Henri Wieniawski (1835-1880)

(arr: Andreji Gorbatschow)

    Fantasie Brillante über Themen aus der Oper „Faust“
    von C.Gounod (1818-1893) Op. 20

Alexander Tsygankov (1948)

    „Korobejniki“

Sergei Rachmaninow (1873-1943)

    „Elegie“ Op.3 Nr.1

Dimitri Schostakowitsch (1906-1975)

    „Burlesque“
    aus dem 1. Violinkonzert Op. 77

Niccolo Paganini (1782-1840)

(arr.Andreij Gorbatschow)

    Il carnevale di Venezia“ Op. 10

Bereits nach den ersten Klängen waren die Zuhörer begeistert. Beide Künstler sind ohne Zweifel Meister ihres Faches. Für einen “normalen” Menschen ist es kaum vorstellbar, mit welcher Geschwindigkeit und Genauigkeit Natalia Anchutina das Spiel auf der Domra zelebriert. Noten benötigte sie dabei nicht. Doch die Faszination des für uns ungewohnten Instrumentes soll nicht die Leistung von Lothar Freund schmälern, der am Klavier gleichfalls eine Glanzleistung bot. Und so war es nur logisch, dass die Zuhörer am Ende des Konzertes mit “standing ovations” ihren Dank und ihre Begeisterung für die Saitenmalerei von “DomraPiano” ausdrückten.

Machen Sie sich selbst ein Bild und besuchen Sie die Künstler auch auf ihrer Internetseite

http://www.domrapiano.de/index.htm

zurück zum Seitenanfang


November 2013: Anschaffung einer neuen Lautsprecheranlage

LautsprecheranlageHören und verstehen sind ganz individuelle Dinge. Für die Kirche gilt das erst recht. Es hängt nicht nur vom individuellen Hörvermögen des einzelnen Kirchenbesuchers ab, ob er der Messe folgen kann oder nicht. Jeder Pfarrer hat sein eigenes „Organ“; während der Eine recht laut ist und keinen Verstärker und keine Lautsprecher benötigt, kann man den Anderen kaum verstehen und müsste, überspitzt ausgedrückt, schon fast von den Lippen ablesen können. Bei den Lektoren ist es ähnlich. Das ist an sich kein Problem. Wir haben ja eine Lautsprecheranlage in der Pfarrkirche. Allerdings: Unsere Lautsprecheranlage war leider ein wenig in die Jahre gekommen und funktionierte nicht mehr richtig. Eine Reparatur war nicht mehr möglich. Das haben uns alle Fachleute, die wir gefragt haben, bestätigt.

Damit blieben nur zwei Möglichkeiten. Entweder man verzichtet auf die Lautsprecher-Anlage oder man kauft eine neue. An dieser Stelle schieden sich die Geister. Die Einen sagen, dass sich die Leute, die nicht gut hören, ja nach vorne setzen können. Da ist meistens reichlich Platz. Die Anderen sagen: Wir sollten uns um die Menschen, die noch regelmäßig in die Kirche kommen, auch insofern kümmern, dass sie die Messe problemlos verfolgen können. Das heißt, dass wir das Geld für eine neue Anlage investieren sollten. Aber wie viel kostet eine neue Anlage… und bringt sie überhaupt etwas? Unser Vereinsmitglied Erwin Stein machte sich auf die Suche nach einem Anbieter mit einer geeigneten Anlage. In der Folge testeten wir mehrere Anlagen unterschiedlicher Anbieter. Nachdem noch ein neuer Verstärker eingebaut worden war, konnte endlich ein zufriedenstellendes Ergebnis erreicht werden, was uns die Kirchenbesucher in einer kurzen schriftlichen Ad-hoc-Befragung Ende September bestätigten.

Diese Befragung wurde durch den Kirchenboten 1/2013 noch forciert und fortgesetzt. Die Meinung möglichst vieler Kirchenbesucher war uns auch deshalb wichtig, weil die Anschaffung einer neuen Anlage wahrlich kein Pappenstiel ist. Bei den Kosten muss man berücksichtigen, dass Beschallungsanlagen für Kirchen in der Regel anspruchsvolle Systeme sind,  die den Einsatz von technisch hochentwickelten, speziellen Geräten erfordern. Meistens reicht es hier nicht aus, Standardgeräte einzusetzen. Gerade in Kirchen ist der bauphysikalisch bedingte Nachhall ein großes Problem, weil dieser der Verständlichkeit des gesprochenen Wortes entgegensteht (Hall, Echo). Neben der bauseits vorhandenen Problematik treten meist noch weitere Schwierigkeiten auf: Es müssen oftmals mehrere Mikrofone gleichzeitig eingesetzt werden (Rückkopplungsgefahr). Zudem sind, wie bereits erwähnt, unterschiedlich verständliche Sprecher vorhanden.

Die Anschaffung wollte also wohl überlegt sein. In der Jahreshauptversammlung 2013 haben sich die Verantwortlichen des Fördervereins schließlich die Genehmigung der Mitglieder abgeholt, das Angebot der Firma Franken Beschallungstechnik aus Köln anzunehmen. Rund 2.500 EUR hat der Förderverein in die neue Anlage investiert. Dass diese Investition gut und richtig war, haben zwischenzeitlich viele Kirchenbesucher bestätigt!

zurück zum Seitenanfang


16.02.2014: Peter Orloff und der Schwarzmeer Kosaken-Chor! Gewaltig – mystisch – geheimnisvoll!

Keine Maus hätte mehr in die Uedelhovener Pfarrkirche hineingepasst, als am Sonntag, dem 16. Februar 2014, um 16:00 Uhr das Konzert des Schwarzmeer Kosaken-Chores unter der Leitung von Peter Orloff begann. Zusätzlich zu den Kirchenbänken hatten die Organisatoren um Erwin Stein zahlreiche Stühle aufgestellt, um die vielen Zuschauer bzw. Zuhörer aufnehmen zu können.

Die mehr als 200 Gäste erwartete ein Konzert der Extraklasse. Jeder Einzelne der Künstler aus allen Teilen der russischen Föderation ist ein Meister seines Faches... und so widersprach auch niemand, als der musikalische Gesamtleiter Peter Orloff den von ihm geführten Chor als “Die Besten der Besten” bezeichnete.

Orloff begründete seine eindrucksvolle Karriere vor über 50 Jahren als jüngster Sänger aller Kosakenchöre der Welt. Aus dem kleinen Jungen mit der schon damals aufsehenerregenden Stimme wurde die „Schlagerlegende Peter Orloff“ mit 19 eigenen Charts-Notierungen und zahlreichen Goldenen Schallplatten – u.a. als Sänger für „Ein Mädchen für immer“, als Textdichter für „Der Junge mit der Mundharmonika“ und als Komponist für die Rock-Ballade „Du“. Er produzierte u.a. Peter Maffay, Freddy Quinn und Julio Iglesias. Seit nunmehr fast 20 Jahren führt er mit „Charisma, Charme und Stimmgewalt“ das einst von seinem Vater, dem Theologen Nikolai Orloff jahrzehntelang geleitete und in den 90er Jahren wieder begründete Ensemble von Erfolg zu Erfolg.

Peter Orloff und der Schwarzmeer Kosaken-Chor präsentierten in der Uedelhovener Pfarrkirche eine Auswahl ihrer schönsten Lieder, zu denen neben vielen neuen Programmpunkten und Kostbarkeiten aus dem reichen Schatz der russischen Musikliteratur - wie „Das einsame Glöckchen“, „Die zwölf Räuber“ oder „Ich bete an die Macht der Liebe“ auch internationale Welterfolge gehörten. Das Konzert war eine musikalische Reise durch das alte Russland mit Romanzen, Geschichten und Balladen von überwältigender Ausdruckskraft, tiefer Melancholie und überschäumendem Temperament. Heldentaten, Ruhm und Größe vergangener Tage erstrahlten neu in hellem Glanz und riefen Erinnerungen wach an jenes gewaltige Land, dessen Geschichte die Familie Orloff – erstmals nachweisbar im Jahre 1393 - über Jahrhunderte entscheidend mitbestimmt hat. Aus dem Nachfahren eines der mächtigsten Männer des russischen Reiches, General Grigorij Orloff, den sie wegen seiner heimlichen Ehe mit der Zarin Katharina II. den "Kaiser der Nacht" nannten, wurde der Ataman (Kosakenführer) des inzwischen wohl berühmtesten Ensembles seiner Art, der von sich selber sagt: "Ich habe ein deutsches Herz und eine russische Seele".

Die Zuschauer lauschten gespannt einem faszinierenden Konzertereignis der Extraklasse dieses Ausnahme-Ensembles, das die Presse als „Orloff’s Wunderchor“ – „Stimmen so schön und groß wie Russland“ feiert. Denn ihm zur Seite stehen Sänger der absoluten Weltklasse - abgrundtiefe Bässe, für die Russland berühmt ist, atemberaubende Tenöre und als weiteres Highlight eine absolute Weltrarität, ein männlicher Sopran, Igor Ishchak von der Kiewer Oper. Stimmwunder oder Wunderstimmen – beides stimmt! 

Dem Ensemble gehören meisterhafte russische Instrumental-Virtuosen an, die nach dem Tode von Ivan Rebroff, Weggefährte und Kollege Peter Orloffs im Schwarzmeer Kosaken-Chor der frühen Jahre, hier ihre neue musikalische Heimat gefunden haben. Am Bajan, dem russischen Knopfakkordeon, glänzte Ilya Kurtev, seine Kollegin Irina Kripakova spielte die Domra, ein Instrument, das die Stammgäste der Uedelhovener Konzerte bereits aus einem Konzert des Jahres 2013 kennen. Slava Kripakov vervollständigte das Instrumental-Trio mit seiner Bassbalalaika. Diese etwas überdimensioniert wirkende Balalaika, so erläuterte Peter Orloff, der das Konzert moderierte, sei eigens für den Hünen Kripakov hergestellt worden, weil alle anderen Instrumente in seinen Händen wie Spielzeug aussehen würden.

Alle Sänger hatten während des mehrstündigen Konzertes mindestens einen Solo-Auftritt, in dem sie die besondere Qualität ihrer jeweiligen Stimme eindrucksvoll demonstrierten. Nach jedem Lied klatschten die Zuschauer begeistert Beifall, teilweise gab es stehende Ovationen. Unglaublich, welche Stimmgewalt hier zum Ausdruck kam. Bei einem Vortrag bat Orloff darum, keinen Applaus zu spenden, um die Andacht nicht zu stören: beim Vater unser. Nicht nur aus diesem gesungenen Gebet hörte man heraus, dass ein tiefer Glauben in den Mitgliedern dieses Chores steckt. Gerade deshalb passte auch der Veranstaltungsort ganz hervorragend, denn keine kommerzielle Halle dieser Welt bietet eine solche Atmosphäre.

Es war klar, dass die Schwarzmeer Kosaken erst nach mehreren Zugaben ihr Konzert beenden konnten. Alle Zuhörer waren begeistert und wer weiß: vielleicht gibt es ja im nächsten oder übernächsten Jahr eine Neuauflage dieses besonderen Konzertes.

Wer sich einen Eindruck von diesem einzigartigen Chor verschaffen möchte, dem empfehlen wir folgende Links:

Bei YouTube finden sich weitere Hörbeispiele.

Besuchen Sie die Schwarzmeerkosaken auch auf ihrer Internetseite unter: http://www.schwarzmeerkosaken.de/

zurück zum Seitenanfang


April 2014: Restaurierung der Kirchenmauer abgeschlossen

Das Thema Kirchenmauer beschäftigte die Verantwortlichen von Förderverein und Kirchenvorstand schon eine ganze Weile. Im Kirchenboten 1 / 2011 berichteten wir zum ersten Mal über den schlechten Zustand der Mauer und die Ideen und Aktivitäten zur Sanierung. Seit April 2014 ist das gute Stück endlich fertig und wieder in einem Zustand, der einen guten Kompromiss zwischen Sicherheit und Ästhetik darstellt. Warum hat das so lange gedauert? Die Ursachen sind vielfältig. Hauptgrund ist sicherlich, dass es verschiedene Varianten der Sanierung gab, die natürlich entsprechend unterschiedliche Auswirkungen auf die Kosten, aber auch auf das spätere Aussehen hatten. Vom Abriss bis zur kompletten Grundsanierung reichten die Alternativen. Das galt es natürlich zunächst zu diskutieren. Einen Abriss macht man schließlich nur einmal und bei einer schönen Bruchsteinmauer will das gut überlegt sein.

Was wissen wir eigentlich über dieses schöne Stück Uedelhoven? Über das Baujahr oder den Bauherrn ist nichts bekannt. Bis 1954 stand am Kirchenaufgang, quer zum heutigen Pfarrheim, das Haus Kratze. Nach dem Abbruch dieses Hauses wurde zunächst das Pfarrheim um etwa 2 Meter erweitert, wie heute im Innenraum noch gut zu erkennen ist. (Deckensturz). Das Haus Kratze reichte etwa bis in Höhe des heutigen Bekanntmachungskastens der Kirche. Der Keller des alten Kratze-Hauses wurde als Löschwasserzisterne ausgebaut. Etwas versetzt am Giebel des Hauses Kratze begann dann "unsere" Bruchsteinmauer, die parallel zum Kirchenaufgang verlief.

Bis zum Bau der Leichenhalle (1968) reichte diese Mauer bis weit auf den Friedhof. Etwa gegenüber der Kirchentür war ein Durchgang für den Pastor in dieser Mauer (wie heute neben der Leichenhalle). Die beiden Fotos links - sie stammen aus dem Bestand von Pfarrer Bernhard Witte - wurden am 20. Mai 1968 beim Besuch des Weihbischofs Buchkremer gemacht und geben einen Eindruck vom damaligen Zustand. Erst mit dem Bau der Leichenhalle wurde der heutige "Kirchenvorplatz" geschaffen und angelegt.

Die Quermauer (Sandsteinkreuz) wurde erst beim Bau der Leichenhalle mit errichtet. Ganz früher stand oberhalb des Kratze-Hauses noch die Dorfschule, ein kleines einräumiges Gebäude. Es wäre möglich, dass es sich bei der noch vorhandenen Bruchsteinmauer um ein Teilstück der Abschlusswand dieser Schule handelt (1827 abgebrannt). Es handelt sich also möglicherweise bei der Mauer um die Reste der ersten Uedelhovener Schule.

Ein Ziel des Fördervereins ist das Bemühen um den Erhalt der kircheneigenen Gebäude und deren Umgebung. Dazu gehört eben auch die Kirchenmauer, die dringend saniert werden musst, denn die Standsicherheit der etwa 2 Meter hohen Mauer war nicht mehr gewährleistet. Steine fielen von der Mauerkrone und die Wand war instabil.

Das Bild unten gibt einen kleinen Eindruck davon

Die alte Bruchsteinmauer ist ein prägendes Element des Umfeldes der Kirche und damit des Dorfmittelpunktes. Zusammen mit den Verantwortlichen der Kirche war der Förderverein der Meinung, dass man den Charakter dieses Ensembles um die Kirche erhalten sollte. Nachdem die Entscheidung für die Sanierung gefallen war, konnten die Bauarbeiten beginnen. Der Förderverein hat sich mit rund 2.500 EUR an den Kosten beteiligt. Die Durchführung der Sanierungsmaßnahme erfolgte durch die Firma Rurse Bau aus Uedelhoven. Maurermeister Frank Fürsatz hat hervorragende Arbeit geleistet und dafür gesorgt, dass die Kirchenmauer nun wieder sicher ist und darüber hinaus auch wieder gut aussieht. Darüber hinaus hat Frank noch kostenlos eine Treppenstufe an der Leichenhalle repariert. Auch hierfür sei herzlich gedankt! Abschließend noch ein Bild von der fertiggestellten Mauer.

 

Kirchenmauer4_kl

zurück zum Seitenanfang


09.05.2014: Der Förderverein bekommt den Ehrenamtspreis der SPD

Markus Ramers (rechts) mit Vertretern des FördervereinsBereits zum fünften Mal verlieh die SPD des Kreises Euskirchen den Ehrenamtspreis.“Damit möchten wir der Arbeit und der Leistung der vielen ehrenamtlich tätigen Menschen und Vereinigungen unsere Anerkennung und unseren Respekt bezeugen. “Ihren Einsatz kann man nicht hoch genug bewerten und auf die vielschichtige Hilfe nicht verzichten. Sie bewahren die kulturelle Vielfalt in unserem Kreis und in unserer Gesellschaft”, so der Kreisvorsitzende der SPD und stellvertretende Landrat Markus Ramers.

Ramers (im Bild ganz rechts), der in Freilingen wohnt, politisch sehr engagiert ist, und bei der Kreistagswahl im Mai 2014 auch in Uedelhoven ein tolles Wahlergebnis für sich verbuchen konnte, hat sicherlich seinen Teil dazu beigetragen, dass diesmal auch der Verein zur Förderung der Pfarrgemeinde Uedelhoven bei der Preisverleihung bedacht wurde. Neben unserem Förderverein wurde dem Kriseninterventionsdienst (KID) des Kreis-DRK und dem Verein “Dorfgemeinschaft am Thürne”, der die Dörfer Eichen, Houverath, Lanzerath, Limbach, Maulbach, Scheuren und Wald umfasst, der Ehrenamtspreis verliehen, der mit je 200 EUR dotiert ist.

Die Preisverleihung fand am 9. Mai im Restaurant “Magu” in Mechernich im Beisein von Landrat Günter Rosenke statt. Warum gerade der Förderverein einen Preis bekam, wird in der “Kölnischen Rundschau” vom 10. Mai 2014 beschrieben:

“Die Kirche im Dorf lassen”: unter dieses Motto stellte Ramers das Engagement des 2002 gegründeten “Vereins zur Förderung der Pfarrgemeinde Uedelhoven” und verwies auf den Priestermangel und die schwierige Unterhaltung der kirchlichen Einrichtungen. Das Aufgabenspektrum des Vereins ist vielfältig. Dazu zählen vor allem Konzepte zur sinnvollen kulturellen Nutzung der Kirche und des Pfarrheimes als Seniorencafé, als Treffpunkt für Jugendliche und Raum für Konzerte. Es gehe aber auch um die Betreuung und die Pflege der kulturhistorisch wertvollen Gegenstände wie Paramente. Zudem bemühe sich der Verein um eine engere Beziehung zwischen den kirchlichen Gremien und der Bevölkerung sowie um die Schaffung eines verlässlichen finanziellen Fundaments. Als Sprachrohr des Fördervereins dient der “Uedelhovener Kirchenbote”, ein kostenfreies Informationsblatt, das über alle Anliegen des Vereins und der Kirche unterrichtet.

Dem ist nichts hinzuzufügen.

zurück zum Seitenanfang


04.10.2014: „FanTastische Melodien“ - Das Akkordeon-Orchester Köln-Deutz zu Gast in Uedelhoven

In der Pfarrkirche zu Uedelhoven werden seit Jahren Konzerte auf gehobenen Niveau angeboten. Mit dem Akkordeonorchester Köln-Deutz boten einmal mehr Künstler einen Ohrenschmaus für Freunde konzertanter, anspruchsvoller Musik aus verschiedenen Epochen dar. Im Rahmen einer "Auszeit" präsentierte das Orchester musikalische Höhepunkte und brachte "Kultur in die Kirche".

Mit diesen besonderen Kulturveranstaltungen setzt die Pfarr- und Dorfgemeinde Akzente und möchte damit die Stellung der Pfarrkirche als ein "Raum für Gemeinschaft und Besinnung" stärken.

Viele Menschen nahmen sich am 4. Oktober 2014 in der voll besetzten Pfarrkirche diese Zeit der Ruhe und Einkehr und ließen Sie sich von dem Akkordeon Orchester Köln-Deutz auf eine musikalische "Weltreise" entführen. Der Geschäftsführer des Fördervereins, Erwin Stein, begrüßte die Zuhörer und die Orchester-Mitglieder mit ihrer herausragenden Dirigentin Olga Belyaeva. Nach dieser Einleitung begrüßte auch der Leiter des Orchesters, Bernd Huber, die Zuhörer. Dabei wies er darauf hin, dass er einen Teil seiner Jugend in Uedelhoven bei den Großeltern verbracht und sich deshalb besonders auf diese Veranstaltung gefreut hat. Geschickt leitete er ins Programm über.... seine Großmutter hieß Maria, die Kirche in Uedelhoven ist der Hl. Maria geweiht.... was lag also näher, als das musikalische Programm mit dem Ave Maria zu beginnen.

Hier das Programm des ersten Konzertteils

Bach - Goundo

Ave Maria

Andrew Lloyd Webber
Arr. Otto Eckelmann

Memory

Lydie Auvray
Arr. Conrad Haase

Choco Flanel

 

Hans-Günther Kölz

In Harmony with friends

Mikis Theodorakis
Arr. Josef Retter

Zorba’s Dance

Albert Hammond / John Bettis
Arr. Helmut Deweil

One Moment in Time

W. Bookwood / H. O’Melley
Arr. Heinz Ehme

Biscaya

Paul Ryan
Arr. Hans-Günther Kölz

Eloise

J.W. Stole / Del Roma
Arr. M.O. Brehm

I will follow him

Der Applaus der Zuschauer zur Pause war begeistert. Unglaublich, wie die 18 Musiker die sehr unterschiedlichen Stücke interpretierten. Nach zehn Minuten ging es mit folgenden Stücken weiter:

Ted Huggens
Arr. Josef Retter

Sinfonia alla Barocco

Astor Piazzolla
Arr. Hans-Günther Kölz

Tanti anni prima

Renato Bui

Charleston Baby

Renato Bui

Beguine Melodie

Franz Grothe
Arr. klaus Gengler

Mitternachtsblues

Bobby Hebb
Arr. Hans-Günther Kölz

Sunny

Count Basie
Arr. Ruedi Marty

Jumpin’ at the woodside

J. Perren / Dino Fekaris
Arr. Hans-Günther Kölz

I will survive

Nach dem berauschenden Konzert gab es standing ovations.... und natürlich ließen die Zuhörer das Orchester nicht ohne Zugabe gehen. Bernd Huber dankte auch dem Publikum und versprach, wieder zu kommen.

Das Akkordeon-Orchester Köln-Deutz bereichert seit seiner Gründung vor über 50 Jahren das Kulturleben der Stadt Köln und seiner Umgebung. Auch bei Konzertreisen ins benachbarte Ausland begeistern die 20 Akkordeon-Musiker mit Professionalität und musikalischem Können das Publikum. Aus dem ehemaligen Werksorchester der Klöckner Humbold Deutz AG hat sich über die Jahrzehnte ein hervorragender und mehrfach ausgezeichneter Klangkörper entwickelt.

Seit 2012 präsentiert sich dass Akkordeon-Orchester Köln-Deutz e.V. mit seinem Konzertmeister und Vorsitzenden Bernd Huber sehr erfolgreich mit neuem Repertoire für Jung und Alt. Dieser Erfolg ist insbesondere dem unermüdlichen Einsatz der hochqualifizierten Dirigentin Olga Belyaeva zu verdanken. Mit einer Programmfolge aus Sinfonie, Musical, Tango, Rock- und Pop oder Evergreens hat das Orchester eine Menge für jeden zu bieten.

Den Flyer zum Konzert können Sie sich hier herunterladen. Abschließend noch einige Impressionen.

zurück zum Seitenanfang


Oktober 2014: “Aktion Pfarrhof”: Neugestaltung des Blumenbeetes im Pfarrhof

Im Oktober 2014 wurde das Blumenbeet entlang des Fußweges im Pfarrhof neu gestaltet.

An der Initiative des Fördervereins beteiligten sich Rita Koch-Hens mit ihrem Ehemann Hans Hens sowie Erwin Stein. Ebenso legten Werner Blonien (Leudersdorf) und Hubert Wassong mit Hand an. Einige in dem Blumenbeet wuchernden Kräuter wurden entfernt und eine neue Bepflanzung gesetzt. Sämtliches Unkraut wurde entfernt und eine Folie aufgebracht. Damit hier in nächster Zukunft keine "unschönen Kräuter" aufkommen, verteilten die ehrenamtlichen ArbeiterInnen zwei Tonnen Basaltsplitt auf der gesamten Fläche von ca. 30 qm.

Die Kosten für Materialien (Splitt, Folie usw.) wurden vom Förderverein getragen. Eine Aktion, die den Beteiligten nicht nur Spass bereitet hat, sondern man erfreut sich auch an dem umgestalteten Pfarrhof.

Allen, die an dieser Aktion ehrenamtlich mitgewirkt haben, sei ganz herzlich gedankt. Wir können in Uedelhoven froh sein, dass es immer noch Menschen gibt, die nicht nur reden, sondern sich engagieren!

zurück zum Seitenanfang


November 2014: „Ihr seid wir“-Preis der VR-Bank Nordeifel

Der "Verein zur Förderung der Pfarrgemeinde Uedelhoven e.V." hat am Wettbewerb "Ihr seid wir" der VR-Bank Nordeifel erfolgreich teilgenommen. Die Bewerbung war begründet mit der Unterhaltung und dem Betrieb unseres Pfarrheims für alle Belange des Dorfes von der Kinder- über die Jugend- bis zur Seniorenarbeit.

Das Projekt wurde auf der Bezirksversammlung der VR-Bank Nordeifel eG am Dienstag, 4. November 2014 in der Mehrzweckhalle in Dollendorf im Rahmen des Vereinswettbewerbs "IHR SEID WIR" auf einen guten Siegerplatz gewählt.
Im Rahmen dieses Wettbewerbs hatte die VR-Bank in den vergangenen Wochen die Vereine in der Region aufgerufen, Projekte aus verschiedenen Bereichen, z.B. Kinder und Jugend, Senioren, Vereinsmanagement, vorzustellen, die von gesellschaftlicher Relevanz sind und für andere Vereine Vorbildcharakter haben bzw. zur Nachahmung anregen sollen. Und da es dabei für die ersten drei Gewinner Geldpreise von 1.000, 750 und 500 € zu gewinnen gab, waren entsprechend viele Vereine dem Aufruf gefolgt.

Insgesamt 139 Vorschläge wurden im Vorfeld in den 6 Bezirken, in denen die VR-Bank Filialen unterhält, eingereicht. Allein in der Gemeinde Blankenheim wurden 37 verschiedene Projektvorschläge von den verschiedenen Vereinen vorgetragen.

Anders als im letzten Jahr, als noch eine Vorauswahl durch einen Wahlausschuss der VR-Bank über die 6 Vereine Endrunde zu entscheiden hatte, wählte die VR-Bank bereits in den Vorrunde eine basisdemokratische Entscheidung: online oder in den verschiedenen Filialen konnten die Mitglieder mittels eines besonderen Codes ihre Mitgliederstimme für ein Projekt aus ihrem Bezirk abgeben. Insgesamt nahmen 1.550 an der Vorrunde teil. Im Bezirk Blankenheim wurden alleine 365 gültige Stimmen abgegeben. Dieser Vorentscheid ergab folgendes Ergebnis: 

Das Projekt des Vereinskartells Freilingen (Senioren Update - Fit in und für die Zukunft hatte 57 Stimmen erhalten, der Musikverein Lommersdorf (Projekt: Musikalische Früherziehung) konnte 49 Stimmen sammeln, der FC Dollendorf-Ripsdorf (Projekt Bewegte Kinder und Jugendliche) hatte 34 Stimmen erreicht, der Verein zur Förderung der Pfarrgemeinde Uedelhoven (Projekt Betrieb des Pfarrjugendheimes) brachte es auf 22 Stimmen, für den Musikverein Dollendorf (Projekt Musikalische Früherziehung / Instrumentalunterricht) hatten in der Vorrunde 21 Mitglieder gestimmt und ebenso viele Stimmen konnte der Förderverein für den katholischen Kindergarten Hülchrath (Projekt Ab in die Küche) verbuchen. 

Die sechs Projekte, deren Ziele und Umsetzung wurden von Klaus Reiferscheid, Teamleiter im Qualitätsmanagement Kundenberatung, im einzelnen vorgestellt. Anschließend durfte dann auf den zuvor ausgeteilten Stimmkarten der Favorit angekreuzt werden.

Die Plätze vier bis sechs waren mit je 300 EUR dotiert. Als Preisträger wurden die Lommersdorfer Musikanten, der FC Dollendorf - Ripsdorf und der Verein zur Förderung der Pfarrgemeinde Uedelhoven ausgezeichnet. Als Drittplatzierter und Gewinner von 500 € wurde der Förderverein für den Kath. Kindergarten Hülchrath zur großen Freude der anwesenden Mütter mit einem symbolischen Scheck bekannt gegeben. Über den zweiten Platz und eine Zuwendung von 750 € konnte sich anschließend das Vereinskartell Freilingen freuen.

Als Sieger des Abends wurde dann das Projekt des Musikvereins Dollendorf benannt, der seinen leichten Heimvorteil zu nutzen wusste und mit einem Vorsprung von gerade einmal 2 Stimmen auf Platz 2 den Vereinswettbewerb im Bezirk Blankenheim für sich entscheiden konnte.

Letztlich schüttet die VR-Bank Nordeifel eG 2014 im Rahmen dieses Wettbewerbes insgesamt über 40.000 € an die teilnehmenden Vereine aus, da auch alle Vereine, die es nicht in die Endrunde geschafft haben, eine Anerkennungsprämie in Höhe von 200 € bekommen. Ein Betrag, der sicherlich gut angelegt ist, da die Vereinsarbeit eine wesentliche Stütze gesellschaftlichen Zusammenlebens ist, bei dem vor allen Dingen ehrenamtliches Engagement gefragt ist, das auf diese Weise einmal eine besondere Ehrung erfährt.

Ein Dankeschön geht an die VR-Bank Nordeifel eG für die Ausrichtung dieses Wettbewerbs.

20141104_Ihr_seid_wir_kl

Preisverleihung in der Mehrzweckhalle Dollendorf, ganz rechts im Bild der Geschäftsführer unseres Fördervereins, Erwin Stein

Foto: ml/pp/Agentur ProfiPress

zurück zum Seitenanfang


30.11.2014, 16:00 Uhr, Pfarrkirche Uedelhoven: Alle Jahre wieder: Und wer nimmt Oma...?

Heiteres und Besinnliches zum 1. Advent mit Katja Franke und Fedor Volkov

Die gebürtige Kölnerin und WDR 4 Moderatorin Katia Franke und der ukrainische Konzertgitarrist Fedor Volkov bereichern seit fast 10 Jahren ihre Wahlheimat Eifel mit Lesungen, Kleinkunstprogrammen und Konzerten.

Ihr Weihnachtsprogramm ist nicht nur für ihr Publikum sondern auch für die Künstler eine liebgewonnene Tradition. Für zahlreiche Besucher beginnt die Weihnachtszeit erst "richtig" mit dieser besinnlichen wie vergnüglichen Veranstaltung.

Katia Franke schlüpft dabei als Erzählerin in verschiedene Rollen. Sowohl der alljährliche Vorweihnachtswahnsinn wie auch die romantischen und nachdenklich machenden Seiten der Adventszeit finden in Geschichten, Gedichten und Zitaten Raum.

Da ist die Familie, die sich nicht einigen kann, wer dieses mal für Oma zuständig ist... Während sie noch streiten, hat diese längst ihre eigenen Pläne....

Fragen werden gestellt und beantwortet: Was macht uns gerade an Weihnachten so gefühlsselig? Warum sind Schuhe für Frauen das ultimative Geschenk? Gereimtes von Rainer Maria Rilke und Joseph von Eichendorff rundet das Programm ab.

Fedor Volkov spiegelt mit seinem Gitarrenspiel die Atmosphäre des Erzählten wider und wird mit traditionellen Weihnachtsliedern die Besucher zum Mitsingen ermuntern.

Knapp 50 Zuhörer lauschten gespannt den von Katia Franke vorgetragenen Geschichten und Gedichten, die sich mal lustig, mal melancholisch, mal weihnachtlich präsentierten. Die zwischen den Texten von Fedor Volkov meisterlich dargebotenen Gitarrenstücke passten ganz hervorragend zur vorweihnachtlichen Stimmung. Besonders bei den bekannten Weihnachtsliedern bot sich für die Zuhörer die Gelegenheit zum Mitsingen.

Es war eine rundum gelungene Veranstaltung und Katia Franke versprach, wiederzukommen. Wir freuen uns darauf! 

zurück zum Seitenanfang


04.12.2014, 19:30 Uhr: Jahreshauptversammlung im Pfarrheim

An der Jahreshauptversammlung des Fördervereins nahmen in diesem Jahr 12 Mitglieder teil.

Die Agenda lautet wie folgt:

  1. Eröffnung und Annahme der Tagesordnung
  2. Protokoll der letzten Hauptversammlung
  3. Bericht des Vorsitzenden
  4. Bericht des Kassierers
  5. Bericht der Kassenprüfer
  6. Entlastung des Vorstandes
  7. Bestellung von zwei Kassenprüfern
  8. Planung für 2015
  9. Verschiedenes

Gegen 19.30 Uhr begrüßte der Vorsitzende Manfred Jehnen die TeilnehmerInnen und stellte die Tagesordnung vor, die einstimmig angenommen wurde. Das Protokoll der letzten Versammlung vom 31.10.2013 wurde vom Geschäftsführer Erwin Stein vorgelesen und durch das Plenum einstimmig genehmigt.

Unter Tagesordnungspunkt 3 berichtete der Vorsitzende ausführlich über die Aktivitäten des Vereins im Jahre 2014. Es wurde ein Kirchenbote herausgegeben, drei Konzerte veranstaltet, die Kirchenmauer restauriert, der Pfarrhof gestaltet, und fünf Ausgaben des "Heiligen des Monats" veröffentlicht. Außerdem erhielt der Verein einen Preis für soziales "Ehrenamt" und einen Preis der VR-Bank. Im Anschluss an den Bericht des Vorsitzenden trug Kassierer Markus Koch den Kassenbericht vor und erläuterte die einzelnen Positionen. Dazu ergaben sich keine weiteren Wortmeldungen. Die Kasse war von Joachim Schröder und Klaus Schröder im Vorfeld der JHV geprüft worden. Laut Bericht der Kassenprüfer ergaben sich keine Beanstandungen. Auf Antrag erteilte die Versammlung dem Vorstand einstimmig Entlastung bei Enthaltung der Betroffenen.

Zu Kassenprüfern bis zur nächsten Mitgliederversammlung wurden von der Versammlung einstimmig bestellt: Monika Hellendahl und Klaus Schröder.

Für 2015 sind folgende Veranstaltungen geplant::

  • Heraushabe von zwei Kirchenboten.
  • Durchführung von zwei oder drei Konzerten
  • Aktivitäten im Rahmen der Neueinweihung der Pfarrkirche vor 300 Jahren:
    Die Pfarrkirche Uedelhoven wurde am 25.03.1715 nach einem Neubau der Seitenmauern und des Gewölbes neu geweiht. An dieses Jubiläum (300 Jahre) soll in 2015 mit einem Festakt erinnert werden. Der Vorstand wurde mit der Planung beauftragt. Ebenso wurde der Vorstand beauftragt, die Möglichkeiten für eine Gestaltung des ursprünglichen Weihetages (Michaelstag, 29.09.) zu prüfen. 

Unter “Verschiedenes” wurden die Möglichkeiten für eine Übernahme des Kirchhofes diskutiert und abgewogen. Ein Ergebnis liegt noch nicht vor. Darüber hinaus informierte der Geschäftsführer Erwin Stein die Teilnhemer der JHV darüber, dass dem Verein zur Zeit 58 Mitglieder angehören, was als sehr erfreuliche Entwicklung zu bewerten ist.

Nach Ende des offiziellen Teils der Jahreshauptversammlung zeigte Erwin Stein interessante Filmbeiträge, die von Fritz Stein in den 1990er Jahren aufgenommen worden waren. Außerdem wurde ein Beitrag der Deutschen Wochenschau aus dem Jahre 1954 gezeigt, in dem von der Ankunft 40 nagelneuer Deutz-Traktoren am Bahnhof Dollendorf (Eifel) berichtet wird. Ein Teil der Traktoren ging damals auch nach Uedelhoven.

zurück zum Seitenanfang


31. Mai 2015, 17:00 Uhr: Konzert in der Pfarrkirche Uedelhoven!

Swing-Musik mit unerwarteten Wendungen!

So lautete das Motto des Sonntagskonzertes, das am 31. Mai in der gut besuchten “Kulturkirche” in Uedelhoven stattfand. Diesmal war das “trio dello” aus Köln in der Besetzung Klaus Osterloh (Flügelhorn), Margie Schwenk-Osterloh (Tuba) und Heinz Kluxen (Ukulele) zu Gast.

Die Konzerte in Uedelhoven zeichnen sich durch eine große musikalische Vielfalt aus. Diesmal stand also Swing auf dem Programm. Swing-Musik ist eine Hauptrichtung des Jazz, entstanden in den 1920er und 30er Jahren aus dem Dixieland. Die Verbreitung des Swing ist untrennbar mit der Entstehung der Big Band verbunden, oft auch als Jazzorchester bezeichnet, was auf die Größe der Besetzung schließen lässt. Waren bis dahin Musikerformationen in der Größe von Trios bis Oktetts die Regel, so stellte die Big Band nun ein absolutes Novum dar. Aus ihrer Größe folgten Änderungen in der Art des Musizierens, aber auch eine breite Palette an neuen musikalischen Möglichkeiten. Als Inbegriff des Swings gilt heute die Big Band des Pianisten Count Basie. In Uedelhoven führte man die Besetzung nun also wieder auf ein Trio zurück.... dafür aber ein ganz besonderes....

Das kleine Orchester mit großer Wirkung. 

Klaus Osterloh (Flügelhorn) begann seine musikalische Laufbahn am Konservatorium in Duisburg, sammelte zahllose Erfahrungen als Trompeter in unterschiedlichen Orchestern, gründete die Atlanta Jazzband und gehörte nicht zuletzt für beinahe drei Jahrzehnte zum Stamm-Ensemble der renommierten WDR Big Band in Köln. Margie Schwenk-Osterloh (Tuba) erhielt früh die Ausbildung zur Tontechnikerin, um später auch in anderen Berufsfeldern aktiv zu werden. Nachdem "die Kinder aus dem Haus waren", konnte sie sich endlich der großen Leidenschaft des Tubaspielens in großen und kleinen Gruppen hingeben. Heinz Kluxen (Ukulele), von Hause aus Apotheker, war schon immer passionierter Jazz-Gitarrist und kümmert sich bis heute um den Fortbestand von Kölns ältester Dixieland-Formation, den Cologne Dixieland Steamers. Als er um Mitgründung dieses Trios gebeten wurde, sagte er sich sogleich: "...wenn schon Kleinstbesetzung, dann auch Kleinstgitarre!".

Die Komik, die in dieser Bemerkung mitschwingt, sich denn auch durch das gesamte Konzert. Zwischen den gekonnt gespielten Musikstücken brachte Klaus Osterloh die zahlreichen Zuhörer mit kleinen Anekdoten immer wieder zum schmunzeln. Er nahm das Publikum mit auf eine spannende Reise durch die Welt des Swing. Das bekannteste Lied war sicher “Chattanooga Choo Choo”, das von Harry Warren komponiert wurde. Glenn Millers Aufnahme des Songs aus dem Jahr 1941 war neun Wochen die Nummer eins in den Billboard Hot 100 und insgesamt 23 Wochen in den Top 10. Dem nicht so Swing-interessierten Publikum ist die Melodie auch aus Udo Lindenbergs “Sonderzug nach Pankow” bekannt.

Tosender Applaus war der Dank des Publikums für das hervorragende Trio für die rund eineinhalbstündige Darbietung, die natürlich auch durch eine Zugabe abgerundet wurde.

DTrio_Dello_9er Reinerlös des Konzertes kam diesmal erstmalig nicht dem Förderverein bzw. der Kirche in Uedelhoven zugute, sondern der Gala Tolbiac. Im Jahre 1975 gründete Herr Otto Becker in Zülpich die Gala Tolbiac. Sein Anliegen war es, die Bevölkerung über die Behindertenarbeit im Kreis Euskirchen aufzuklären. Im Jahre 2002 verstarb Herr Becker und für seine Nachfolger ist es zur Aufgabe geworden, seine Anliegen weiter zu verfolgen. Die Gala Tolbiac will die Arbeit in den verschiedenen Einrichtungen der Behindertenhilfe der Bevölkerung etwas näher bringen. Wichtig ist es für die Organisatoren jedoch, dass man behinderte und nichtbehinderte Menschen zusammenbringt und hierbei auch noch Spenden sammelt für die Behindertenarbeit. Im Laufe der Jahre gelang es den Organisatoren immer wieder Paten für die Gala Tolbiac zu gewinnen, nachdem in den Anfangsjahren immer die Stadt Zülpich die Patenschaft übernommen hatte. Seit dem 13.04.2013 ist nun die Gemeinde Blankenheim Pate und da war es dem Förderverein der Pfarrkirche Uedelhoven ein besonderes Anliegen, diese Organisation durch seine Aktivitäten zu unterstützen.

Apropos Blankenheim..... Musik war nicht die einzige Kunstrichtung an diesem Tag in der Pfarrkirche Uedelhoven dargeboten wurde.... Die im Eifelstädtchen Blankenheim ansässige Künstlerin Ingrid Müller-Marx zeichnete während des Konzertes Impressionen live auf die Leinwand. Live-Zeichnen stellt eine ganz besondere Herausforderung für die Künstler dar. Wer sich einen Eindruck verschaffen möchte, dem seien folgende Links empfohlen:

marxmueller art & culture & jazz - art kunst jazz livedrawing livezeichnerin malkurse ausstellung

Internetseite von Ingrid Müller-Marx

https://marxmueller.wordpress.com/

Eindrücke bei YouTube

https://www.youtube.com/user/euim93

Kontakt:

Swingender Gruß, Ingrid Müller-Marx
Kunst - Quelle: Klosterstr. 3, 53945 Blankenheim
Tel: 02449 91 871 98  Handy 0175 74 150 14 (++49)

Weitere Termine von Ingrid Müller-Marx:

  • 6.- 7.6.15: Int. Jazzfest Hilden, LZ              
  • 14.6.15: Tour de Tolbiac, Ahrdorf, LZ        
  • 23.07.15: Livezeichnung (LZ) der 1-Ahr-Jazzband, „Sommer am See“, Blankenheim, 18 Uhr  
  • Vernissage im Klösterchen: 28.02.1016, bis Ende      März 2016: Ausstellung im Café Klösterchen

Abschließend noch zwei Presseberichte, die zeigen, dass wir nicht übertrieben haben und es wirklich eine gelungene Veranstaltung war:

zurück zum Seitenanfang


2. Oktober 2016, 16:00 Uhr Jugendmesse mit anschließendem Benefiz-Livekonzert der Band “Spirit”

AHardy Harwinkels und die Band Spiritm 2. Oktober erwartete die Kirchenbesucher in Uedelhoven wieder ein ganz besonderes Event.

Um 16:00 Uhr begann die Jugendmesse mit dem Thema: "Neuanfang". Die Messe hatten die Jugendlichen vor Ort mit tatkräftiger Unterstützung von Pfarrer Hardy Hawinkels und unserem Geschäftsführer Erwin Stein selbst gestaltet. Dazu gehörte neben der Dekoration des Kirchenraumes auch die inhaltliche Auseinandersetzung mit dem selbst gewählten Thema “Neuanfang”. Die passende musikalische Begleitung bot die Band “Spirit”, die sich selbst als Sacro-Pop-Band aus der Eifel bezeichnet.

Sacro-Pop nennt man einen Teil der Kirchenmusik der Gegenwart, der von Jazz, Folklore, Beat und Popmusik beeinflusst wurde. Sacro steht dabei für „heilig“ und Pop als Abkürzung für „Populäre Musik“.

Für die Gottesdienstbesucher hatten die Jugendlichen ein Programmheft gestaltet, in dem der Ablauf der Messe und auch die Liedtexte dargestellt waren, denn die fand man nicht unbedingt im Gotteslob. Es waren auch moderne Songs, zum Beispiel von Christina Stürmer, dabei, die wunderbar zum gewählten Thema, aber auch zu einem Gottesdienst passten. Die jungen Leute hatten viel Zeit in die Vorbereitung des Gottesdienstes investiert und sogar ein Video gedreht. Jugendpfarrer Hardy Hawinkels tat mit seiner besonderen Art der Messfeier das Seine dazu, dass der Gottesdienst in einer ganz tollen Stimmung verlief.

Nach dem Gottesdienst, der rund 1 1/2 Stunden gedauert hatte, spielte dann die Band “Spirit” noch ein Benefiz Live-Konzert. Dass es für die Zuhörer trotz der fortgeschrittenen Zeit sehr kurzweilig war, zeigten die drei Zugaben, die “Spirit” spielen durfte.

Der Erlös des Konzertes ist für Projekte unseres Pfarrers Sajan in Indien bestimmt.

Weitere Infos zu der tollen Band, die auch zu Hochzeiten und anderen Anlässen spielt, finden Sie unter www.spirit-live.de.

 

zurück zum Seitenanfang


08.12.2016, 19:30 Uhr: Jahreshauptversammlung im Pfarrheim

An der Jahreshauptversammlung des Fördervereins nahmen in diesem Jahr 13 Mitglieder teil. Damit war die Versammlung beschlussfähig

Die Agenda lautet wie folgt:

  1. Eröffnung und Annahme der Tagesordnung
  2. Protokoll der letzten Hauptversammlung
  3. Bericht des Vorsitzenden
  4. Bericht des Kassierers
  5. Bericht der Kassenprüfer
  6. Entlastung des Vorstandes
  7. Bestellung von zwei Kassenprüfern
  8. Planung für 2017
  9. Verschiedenes

Gegen 19.30 Uhr begrüßte der Vorsitzende Manfred Jehnen die TeilnehmerInnen und stellte die Tagesordnung vor, die einstimmig angenommen wurde. Das Protokoll der letzten Versammlung vom 10.12.2015 wurde vom Geschäftsführer Erwin Stein vorgelesen und durch das Plenum einstimmig genehmigt.

Unter Tagesordnungspunkt 3 berichtete der Vorsitzende ausführlich über die Aktivitäten des Vereins im Jahre 2016. Unter anderem wird noch ein Kirchenbote herausgegeben, es wurden zwei Konzerte veranstaltet, die Mauer entlang der Leichenhalle gestrichen, ein behindertengerechter Aufgang zum Pfarrheim angelegt, ein Handlauf am Pfarrheim angebracht, der Kirchenführer (Broschüre) neu aufgelegt, sowie das Dreifaltigkeitskapellchen innen gestrichen. Darüber hinaus erhielt der Verein einen Preis der Bürgerstiftung der KSK in Höhe von 250,00 EUR. (Schwerpunkt: Flüchtlinge).

Im Anschluss an den Bericht des Vorsitzenden trug Kassierer Markus Koch den Kassenbericht vor und erläuterte die einzelnen Positionen. Dazu ergaben sich keine weiteren Wortmeldungen. Die Kasse war von Monika Hellendahl und Klaus Schröder im Vorfeld der JHV geprüft worden. Laut Bericht der Kassenprüfer ergaben sich keine Beanstandungen. Auf Antrag erteilte die Versammlung dem Vorstand einstimmig Entlastung bei Enthaltung der Betroffenen.

Zu Kassenprüfern bis zur nächsten Mitgliederversammlung wurden von der Versammlung einstimmig wiedergewählt: Monika Hellendahl und Klaus Schröder.

Für 2017 sind folgende Veranstaltungen geplant::

  • Heraushabe von zwei Kirchenboten.
  • Durchführung von zwei Konzerten (das nächste Konzert findet bereits am 19.03.2017 statt)
  • Instandsetzung der Außentüren der Pfarrkirche

Unter Verschiedenes wurde folgendes besprochen:

  • Anbringungsort des von der VR-Bank gespendeten Defibrilators. Dieser soll am Dorfplatz deponiert werden.
  • der Handlauf am Pfarrheim wurde ehrenhalber und kostenlos von Markus Kalmer erstellt.
  • Gestaltungsplanung Friedhof (Gedenkstelle Urnengräberfeld).
  • Möglichkeiten einer evtl. Übernahme des Pfarrheimes von der Kirchengemeinde an den Förderverein.
  • Rita Koch-Hens wurde für ihre langjährigen "Hausmeistertätigkeiten" am und um das Pfarrheim gedankt.

Nach Ende des offiziellen Teils der Jahreshauptversammlung zeigte Erwin Stein historische Fotos.

zurück zum Seitenanfang


19.03.2017, Konzert des Trio Lamy

Am 19.03. war das Trio Lamy zu Gast. Die drei Künstler boten den Besuchern in der Uedelhovener Pfarrkirche einen musikalischen Genuss auf höchstem Niveau.

Werner Dreschers hat für die Adenauer Nachrichten einen Bericht verfasst, dem nichts mehr hinzuzufügen ist. Mit Genehmigung des Autors dürfen wir den Bericht und die Bilder von Werner Drescher an dieser Stelle veröffentlichen. Dafür danken wir Herrn Dreschers recht herzlich.

Trio Lamy begeisterte

Mit Werken von Ludwig van Beethoven 1770-1827), dem Trio Es-Dur op. 3, von Franz Schubert, dem Trio in D-Dur D 581 und dem Intermezzo - Allegretto von Zoltán Kodály (1882 – 1967) begeisterte das Trio Lamy aus den Niederlanden in der Pfarrkirche Uedelhoven. Auch zahlreiche Besucher aus dem Adenauer Land waren Gäste der Aufführung.

Für den Verein zur Förderung der Pfarrgemeinde Uedelhoven begrüßte Erwin Stein die Musiker und Gäste, dankte später für die wunderbare Interpretation. Das Trio Lamy wurde von drei Musikern ins Leben gerufen, die in den Niederlanden und den europäischen Nachbarländern auf hohem Niveau im Konzertleben aktiv sind.

Anita Jongerman spielt Violine, sie hat am Konservatorium in Amsterdam studiert, später Meisterkurse besucht. Ihr Masterdiplom erlangte sie in Den Haag, es schloss sich eine Ausbildung am Konservatorium in Utrecht an. Anita Jongerman spielt als freie Musikerin u.a. im „Residencieorkest“, im Orchester „Holland Symfonia“, dem „Orkest van het Oosten“ und weiteren. Sie ist derzeit Erste Geigerin im „Noord Nederlands Orkest“, Konzertmeisterin und künstlerische Leiterin im „National Symfonisch Kamerorkest“, trat als Solistin mit dem Kammerorchester Tscheljabinsk (Russland) auf. Anita Jongerman spielt auf einer Geige von Gustav Bernadel, Paris 1866.

Magrita Rondeel, Violoncello, hat ihr Studium mit dem Konzertexamen am Konservatorium Amsterdam abgeschlossen, hat anschließend am Königlichen Konservatorium in Den Haag studiert, Meisterkurse absolviert. Ihre Laufbahn führte sie zum „Nord Nederlands Orkest“ in Groningen, später zum „Nederlands Balletorkest“, das später zum „Orchester Holland Symfonia“ wurde. Magrita Rondeel spielt derzeit als freie Musikerin in mehreren Ensembles, auch im „Metropolorkest“, der „Filharmonie Antwerpen“ und in der „Symfonia Rotterdam“ Sie spielt auf einem französischen Cello aus dem frühen 19. Jahrhundert.

Florin Negreanu hat bereits in Rumänien Bratsche (Viola) gespielt, später am Königlichen Konservatorium in Den Haag studiert, ist Student am Konservatorium in Rotterdam. Er verfügt über Erfahrung als Bratschist in verschiedenen Orchestern. Er ist auch als Violinist tätig, war Konzertmeister. Sein Instrument war eine neuzeitliche Bratsche.
Lebhafter Applaus für das Trio Lamy, das eine Zugabe von Joh. Seb. Bach (1685-1750) gab. Die sehr fein und differenziert zum Ausdruck kommende Spielweise des Trio Lamy gefiel sehr gut, das Auditorium in der voll besetzten Pfarrkirche gab lebhaften Beifall.

In der Uedelhovener Pfarrkirche St. Mariä Himmelfahrt finden mehrmals im Jahr anspruchsvolle Konzerte statt, der Förderverein veranstaltet auch Lesungen und Ausstellungen.

(c) Werner Dreschers
(c) Werner Dreschers
(c) Werner Dreschers

zurück zum Seitenanfang